18.-23.04.2006
Nach dem Besuch von Lama Ole Nydahl bleiben Dieter, Wolfhard und Peter vor Ort und helfen uns beim Abbauen und Wieder-Einsortieren. Nach den unruhigen Wochen der Vorbereitung der Präsentationen hier vor Ort sowie auf dem Osterkurs, genießen wir die Ruhe und das schöne Wetter. Zum ersten Mal grillen wir gemeinsam im Hof und am darauffolgenden Wochenende gibt's die erste gemeinsame Radtour durch die umliegenden Weinberge. Wir entdecken eine tolle Landschaft und wunderschöne Dörfer die uns an Urlaube in Südfrankreich oder Italien erinnern. |
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Am Dienstag nach dem Besuch des Lamas sehen wir plötzlich Flammen aus der Mahakala-Statue schlagen!
Mit einer Flex entfernen unsere handwerklich versierten Gäste die Gitter vor den Fenstern im Erdgeschoss. Nun hat man freien Blick in den Garten. |
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| Gompafenster vorher... |
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| ...und nachher. |
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Montag 24.04.2006
Zur Montagsmeditation haben wir 2 Gäste aus Mainz: Cecil und Lioba. Auch Achim aus Osthofen ist wieder da. Leider verläßt er uns nun arbeitsbedingt 0in Richtung Wien. Wir wünschen ihm alles Gute und freuen uns auf seinen Besuch.
Sabine aus Heidelberg kommt ebenfalls. Sie hat die Idee für ein Lindenblütenfest und wir schmieden gemeinsam Pläne für ein öffentliches, klassisches Konzert. Leider stellen wir fest, dass momentan eine solche Veranstaltung unsere Infrastruktur überfordert. Es fehlen vor allem Toiletten. So müssen wir entscheiden, das Ganze auf nächstes Jahr zu verschieben.
Im Flur des OG wird weiter loser Gips von der Wand entfernt und Farbe abgewaschen, das Internet-Tagebuch vervollständigt, Wäsche gewaschen, geputzt, eingekauft, besprochen...also geht das (fast) normale Tagewerk seinen Lauf.
Donnerstag 27.04.2006
Mit einigen Nachbarn, Jan von der Stiftung sowie 2 Entscheidungsträgern vom geologischen Institut wird die Situation unserer Schwefelquelle und die Wasserversorgung der angrenzenden landwirtschaftlichen Betriebe geklärt.
Im Laufe der Woche treffen - unerwartet - verschiedene Leute (Buddhisten und Nicht-Buddisten) mit den unterschiedlichsten Wünschen und Vorstellungen im Zentrum ein. Es ist für uns eine echte Herausforderung, richtig mit den neuen Situationen umzugehen und uns wird unsere große Verantwortung immer bewusster. |
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Fliegender Teppich |
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Samstag 29.04.2006
Die Magier aus Heidelberg lassen Teppiche fliegen!
Eine Gruppe von 10 Freunden aus Heidelberg gibt ihr Bestes, um an diesem Wochenende die Altmühle in eine Baustelle zu verwandeln. Ein 3er-Team entfernt auf dem Dachboden feucht gewordene Verkleidungen. Ein Job mit viel Staub und so mancher Überraschung. Ein anderes Team macht sich im Flur des OG nützlich, wischt Farbe von den Wänden und entfernt losen Gips.
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Am Abend haben die Jungs 8 (!) Betten zu Tage befördert und in der großen Scheune ein „Bettenlager“ eingerichtet. Jetzt suchen wir...
...Gäste, die damit Vorlieb nehmen?
...nein:
fleißige Wichtel, die mit Schleifpapier bzw. Lauge und Farbe aus dieser Ausstellung etwas Schönes zaubern.
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Das neue Bettenlager |
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| Auch die Werkstatt bekommt ein neues Gesicht. Die kleine Werkstatt (heizbar) wird in die große Werkstatt integriert. Damit gewinnen wir einen (Gäste-)Raum, aber die große Werkstatt muss daher bis zum Winter mit einer Heizung sowie neuen Fenstern versehen werden. Regale werden ab- und an anderer Stelle wieder aufgebaut, damit alles in die große Werkstatt passt, aber gleichzeitig Platz zum Arbeiten bleibt. Ein Lob an alle fleißigen „Wichtelberger.“ |
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| Ich... |
Ich... |
Ich... |
...bin auch da! |
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Beim Ausräumen der alten Möbel- und Holzteile aus "Haus 3" erweist sich die Altmühle wieder einmal als Schatztruhe.
Wir finden ein Bild mit dem Konterfei des Kaiserpaares - respektlos mit Spucke freigelegt - und der Inschrift: "Dem deutschen Kaiserpaar zur goldenen Hochzeit" sowie "Coblenz, den 11. Juni 1854". |
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Außerdem finden wir einen Stoß Zeitschriften. Ausgaben der "Gartenlaube" aus den Jahren 1917 bis 1924 ! Besonders erfreuen uns die Kontaktanzeigen: "Wer nimmt mich zu eigen, welcher deutsche Mann? Ich will ihm zeigen, was eine deutsche Hausfrau leisten kann!"
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Für das leibliche Wohl sorgt heut Irene aus Heidelberg, deren Töpfe am Ende des „Gelages“ restlos geleert sind.
Wir lassen den Abend mit einer gemeinsamen Meditation (nach Einzel- Duschen) sowie einem Vortag von Lama Ole Nydahl (per Internet-Übertragung aus Krefeld) ausklingen.
Vielen Dank für die schöne Zeit und die tolle Arbeit mit euch. |
30.04.2006
Am Sonntagmittag ruft Waltraut an und fragt ob sie Nachmittags noch vorbei kommen kann. Sie kann sich nicht so richtig von der Stelle und von uns trennen. |
01.05.2006
Der Vormittag des 1. Mai ist ruhig und wir genießen die Zeit nach dem arbeitsreichen Wochenende. Für den Nachmittag haben sich Eckhard und seine Frau René angekündigt, um der Altmühle ihre Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen.
Wir haben auch sofort für beide das Richtige. René hat Erfahrung im Restaurieren von Möbeln und so macht sie sich gleich über eine Kommode her, die unsere Frauen am Morgen im Keller entdeckt hatten und eigentlich sofort ins Strohzimmer (eines der beiden Gästezimmer) stellen wollten. Am Abend ist ein großer Teil der alten Farbe entfernt.
Eckhard hilft derweil Lloyd bei dessen (mehrtägiger) Aufgabe, die ehemalige kleine Werkstatt leer zu räumen, und die Wände „kaputt“ zu machen (losen Putz zu entfernen). Also wird wieder vergipst, verputzt und gespachtelt.
Am späteren Nachmittag treffen dann noch einige Darmstädter bei uns ein und bringen eine schöne Vitrine mit, die sofort ihren Platz im Essraum bekommt. Sie sieht aus, als wäre sie für diese Stelle gemacht worden. Danke dem Spender und den Arbeitern. |
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