| Die neueste Ausgabe des Tagebuches (ab Mitte November) wird diesesmal in der Ferne produziert: die "besinnlichen Weihnachtsfeiertage" bei Johannes' Eltern eignen sich dafür hervorragend. Wer rastet, der rostet. |

Frohes Fest! |
| |
|
Fr. 30.11.2006
Es wird weiter verputzt. Die Fensterlaibungen neu und einigermaßen schön zu gestalten kostet viel Zeit. Dieter gibt sich alle Mühe bei dieser zum Teil kniffeligen Arbeit. In die noch unverputzte Wand werden Schlitze für die Kabel der Wandbeleuchtung gefräst.
Als anstrengend erweist sich das Hochschleppen der 50 Säcke Sockelputz. Recht schnell kommt das Gefühl auf, dass jeder neue Sack schwerer ist. Komisch, dabei wiegt jeder nur 25 kg (steht zumindest drauf). |
| |
|

|
Sa.-So. 01.- 02.12.2006
Die Zwischenräume der Decke werden von alten Nägeln befreit, bevor die Isolierung eingebracht wird. Unser "Cabelman" schafft mit dem Bohrhammer eine Aussparung für den Elektro-Unterverteiler. Ein anderes Team fährt mit dem Hänger zur Mülldeponie und zum Schrotthändler und entsorgt Tonnen von Bauschutt und Kilometer alter Rohre. Hierbei zeigt sich wieder, dass das penible "Bitte trennt den Müll" (was schon niemand mehr hören kann und woran sich auch nicht jeder hält) berechtigt ist. Aus dem Bauschutt können wir nämlich Holz und Kunststoffteile per Hand auslesen. Eine sinnvolle Beschäftigung!?
Zu dem ganzen "Schaffe, schaffe Gompa baue" gesellen sich dann noch unsere APAs (Ansprechpartner Altmühle). Da die Jung´s und Mädels so produktiv arbeiten und eine echte Hilfe sind, haben sie sich Kaffee und Kuchen verdient. |
|
| |
|
 |
An diesem Wochenende steigt unsere "After-Work-Party", zu der wir alle Buddhistischen Zentren von Mittelrhein und Umgebung eingeladen haben. Grund ist die offizielle Fertigstellung der neuen Retreatzimmer. Also wird um 19:00 Uhr im Hof schon mal von Benny ein Feuer entfacht. Die Vorbereitungen im Keller (Musik und Licht sowie Tische und Dekoration) sind auch abgeschlossen. Getränke stehen kalt, Material für Glühwein und Grillgut ist auch da . . . so kann die Party steigen.
Da der Treibhauseffekt (Klimaerwärmung) auf unserer Seite ist, können wir die ganze Nacht (in Jeans und Sweatshirt) im Hof grillen. Rudi zaubert uns einen Glühwein und wir sind glücklich. |
| |
|
| Ob die Party mit Musik aus 1970-2006, mit Punsch und Würstchen gut war? Fragt die Freunde die bis um 3:00 Uhr getanzt haben oder am Lagerfeuer saßen. Zumindest hat sich am Morgen (bei Sonnenschein hatte so manch einer kleine Augen) niemand beklagt. |
| |
|
Di. 04.12.2006
Wir bekommen tatkräftige Unterstützung aus Mannheim. Christian hat einige Stunden Zeit und möchte vor seinem Schwimmtraining die "Eastside" säubern und Grundierung auftragen. Nachdem die Wand fertig ist, fällt das Schwimmtraining aber sozusagen ins Wasser und er meditiert mit uns zusammen. Dieter ist auch wieder für ein paar Tage zum Verputzen vor Ort. Leider muss er immer noch alleine arbeiten. |
| |
|
Mi. 05.12.2006
Jetzt müssen wir mal etwas feststellen:
Alle Welt freut sich über den Klimawandel: "Super, jetzt muss ich nicht mehr heizen!" oder: "Toll, nun können wir im Dezember draußen grillen." Aber dabei vergessen viele die negativen Konsequenzen: Mücken und Fliegen!
Scharen von Fliegen überfallen unsere Küche und treiben uns zur Verzweiflung, indem sie nach kleinen Rundflügen durch den Raum am liebsten auf der Nase oder im Ohr landen. Verzweifelt fuchtelt man mit den Armen in der Luft herum, im sinnlosen Versuch die Tiere zu vertreiben. Das erhöht die Unfallgefahr.
Den Vogel schießt eine riesige Stechmücke ab, als sie Johannes am 5. Dezember während der Meditation (!) in den Arm sticht!
Nun gut, der
Blutverlust war vernachlässigbar. Aber es juckt! Wie soll man sich da konzentrieren? |
 |
| |
|
Sa. 08.12.2006
Till und Christian sind heute als tatkräftiges Team am Nachmittag zu uns gestoßen. So kann wieder einiges an Isoliermaterial in der Decke "versteckt" werden. |
| |
|
So. 09.12.2006
Am heutigen Wochenende ist Flexibilität angesagt. Klaus will vom Duschraum hinter der ehemaligen kleinen Werkstatt noch eine Wasserleitung in das Sommerwohnzimmer verlegen. Er muss aber feststellen, dass ein T-Stück, welches eigentlich hier sein müsste, nicht zu finden ist. Das bedeutet: heute keine Arbeit, keine Wasserleitung . . .??
Denkste! 5 Helfer können in der Produktionshalle eingesetzt werden. Und so ist am Abend die Decke komplett isoliert. Dieter macht derweil an der "Nordwand" weiter und im Vorraum zur neuen Gompa wird bereits mit Aufräumarbeiten angefangen.
Klaus findet derweil genügend Arbeit im Garten. Dort kann nämlich das ganze Schnittgut verhäckselt werden. Und Achim hat die verantwortungsvoll Aufgabe, die Wasserablaufrinnen zu reinigen und von Laub zu befreien, damit dieses schöne Anwesen im Winter nicht unter Wasser gesetzt wird.
Eine Besonderheit haben wir heute: an diesem Wochenende finden Nicht-Buddhisten eine Schlafmöglichkeit in unserem Gruppenschlafraum und den Gästezimmern. Es sind Freunde und Angehörige unserer netten Nachbarn von gegenüber, welche heute ihren fünfzigsten Hochzeitstag feiern.
Unsere Helfer weichen in den Essraum und die Gompa aus.
|
| |
|
Do.-Fr. 14.-15.12.2006
Heute treffen die neuen Altmühle-Plakate ein! Fast ein halbes Jahr ist vergangen, seit Gabi, unsere "Hausfotografin" ihre Idee vorgestellt hatte. Jetzt ist die Kooperationsarbeit von Gabi, Vanessa und Johannes endlich fertig. Die Zentren der Umgebung sollen jeweils ein Plakat erhalten (um die Altmühle noch bekannter zu machen), die restlichen 25 Stück werden gegen Spende abgegeben. Bereits am ersten Tag gehen einige Exemplare in Privatbesitz über...also beeilt euch ;-)
Ein Retreatgast aus Frankfurt ist zum Kurzurlaub eingetroffen und dank Christian erreicht uns eine Ladung französischer Leckereien. Aus tiefster Dankbarkeit erlauben wir ihm, Dieter beim Verputzen zu helfen. Damit dieser sich nicht über Arbeitsmangel beklagen kann, bringt Chris am Abend Nachschub in Form von 20 Sack Sockelputz. Was tut man nicht alles für seine Freunde! Die Leckereien werden am Abend gemeinsam gekostet. Mmmh....Schlemmermühle!? |
 |
| |
|
Sa.-So. 16.-17.12.2006
Um 8:00 Uhr ist die Nacht vorbei und um 10:00 Uhr ist der Strom weg. Chris hat einen neuen Träger eingezogen und dabei ein altes Kabel, welches noch in der Decke lag, durchtrennt. Er hat nicht schlecht gestaunt, als dabei plötzlich die Funken flogen. Da der Sicherungskasten für dieses Stockwerk ja schon vor 2 Wochen entfernt wurde, hätte auf dem Kabel eigentlich kein "Saft" mehr sein sollen. Es stellt sich heraus, dass die Leitung aus der Nachbarwohnung heraus in die Produktionsalle und wieder zurück führt. Wo es allerdings herauskommt, ist nicht klar zu sehen. So einfach abklemmen kann man es aber auch nicht, denn dann gibt es im ersten Stock vom Wohnhaus kein Licht mehr. Aber wie immer finden wir eine Lösung. |
 |
| |
|
Die Truppe, die an diesem Wochenende kommt ist recht klein. Fast gemütlich. Das Arbeitspensum ist dafür nicht geringer als sonst. Die Decke (120 m²) wird mit Folie abgedichtet und 4 Heizkörper gesetzt. Sie funktionieren. RIESENGROSES LOB an alle Schaffer.
Am Sonntagnachmittag gibt es eine Überraschung. Während einige meditieren oder einen Spaziergang machen, bekommen wir einen Anruf, in welchem Sasha, ein buddhistischer Reiseleherer aus Russland angekündigt wird. Er hält einen Vortrag in Mainz und möchte gerne die Altmühle sehen. Als er dann um 17:00 Uhr in Begleitung seiner Freundin eintrifft, ist es leider schon dunkel. Wir führen sie trotzdem gerne mit Taschenlampen bewaffnet durch das Anwesen. Leider haben sie nur wenige Zeit. |
 |
| |
|
Mi.20.12.2006
Heute betreiben wir zum allerersten Mal den Feststoffbrenner der Zentralheizung. Mal schauen, wieviel Mehrarbeit das mit sich bringen wird. Allerdings fällt dadurch zuerst einmal der Ölbrenner aus und muss per Ferndiagnose über's Telefon von uns wieder in Gang gesetzt werden. |
| |
|
Fr. 22.12.2006
Zur Zeit geht es mit dem Ausbau unserer zukünftigen Gompa gut voran. Chris besorgt nochmal Material, damit wir auch über die Feiertage und zwischen den Jahren arbeiten können. Dadurch ist auch endlich wieder viel Platz in unserer Bargeldkasse geschaffen worden.
Maria und Johannes fahren für ein paar verdiente, "ruhige" Tage zu Johannes' Eltern. Sie haben sich allerdings Arbeit mitgenommen - so entsteht die vorliegende Ausgabe des Tagebuchs (die letzten 6 Wochen) diesmal aus der Ferne, sie klappern die Baumärkte ab und besorgen (und bearbeiten) neue Lampen für die ehemalige Produktionshalle und die Quartalsabrechnung wird auch erledigt.
Dafür kommt Robert aus Tuttlingen samt Familie für ein paar Tage in die Altmühle. |
 |
| Schlitten des modernen Weihnachtsmannes |
|
| |
|
Sa. 23.12.2006
Während die beiden Kinder mit ihrer Mutter den benachbarten Pferdehof anschauen, unterstützt Papa Robert unser zweibeiniges Bauteam Dieter durch gekonntes Anbringen von Leisten an den Fensterlaibungen. Später kommen noch Jürgen (aus KA) sowie Michael (aus HD) hinzu und somit werkeln heute 4 Arbeiter in der Produktionshalle.
Dieter verabschiedet sich am Nachmittag und die Verbliebenen arbeiten bis weit in die Nacht.
Wie schon so oft werden wir auch dieses Wochenende hervorragend von Christoph bekocht, wobei diesmal deutlich weniger Leute zu versorgen sind, als bei früheren Bauwochenenden. |
 |
Michael "Cabelman" |
|
 |
| |
|
Sa. 30.12.2006
Das Anbringen der Deckenlattung in der ehemaligen Produktionshalle erweist sich als schwierig. Die Latten müssen immer wieder neu angepasst und ausgerichtet werden, denn die Balken sind doch nicht so gerade, wie es vorher aussah. Schließlich sollen die Platten am Ende ja keinen Absatz haben. Achim, Wolfhard und Björn geben ihr bestes.
Im kleinen Zimmer unter der Gompa (hier soll ein weiteres, bewohnbares Zimmer entstehen) wird schon mal die Tapete entfernt. |
| |
|
nach oben |