Sa. 01.07.2006
An diesem Wochenende arbeiten einige Freunde aus der Frankfurter Sangha im Retreatanbau. Das hinterste Zimmer steht fast unter Wasser, denn es wird fleißig die Leimfarbe von der Wand abgewaschen. Im Vorraum werden die beiden Wandschränke sowie die Trennwand aus Holz entfernt. So entsteht Raum für eine Lese-Ecke oder ähnliches. Im Zimmer daneben werden die vom Putz befreiten Holzbalken gesäubert. Eine recht staubige Arbeit. Auch die Farbe soll von der Decke, was nicht weniger unangenehm ist. |
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| In der Küche sorgt ein neues Team (Christoph und Christiane) und einige Helfer dafür, dass alle „hungrigen Mäuler“ gestopft werden. Um 17:00 Uhr ist dann Fußball angesagt und die ersten „Nichtarbeiter“ treffen ein. Frank Huhn, der buddhistische Reiselehrer, beehrt uns ebenfalls. Er wird heute einen Vortrag halten. |
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Gemeinsam schauen wir uns das Spiel England-Portugal an, lauschen dann aber ab 19:00 Uhr Franks mit schwäbischem Humor gespickten Erklärungen. Später werden einige nervös, denn der Vortrag dauert noch an, als bereits die erste Halbzeit des Spiels Brasilien-Frankreich läuft. Aber interessante Fragen und fesselnde Antworten sowie die gemeinsame Meditation halten uns auf den Plätzen. Danach zieht es uns wieder ins Sommerwohnzimmer. Teils wegen der knurrenden Mägen, teils wegen des Spiels. Die Stimmung ist gut, das Essen noch besser. . . was will man mehr? |
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So. 02.07.2006
Einige Frühaufsteher sind schon in der Küche beschäftigt und tun ihr Bestes, um das Geschirr- Chaos zu ordnen. Strahlend blauer Himmel heißt: Frühstück im Hof! Schnell ist die Tafel gedeckt und einige flotte Mädels (und Jungs) sorgen für Schatten, indem sie die Pavillons an den richtigen Stellen postieren. Anschließend wird nochmals gearbeitet. Aufräumen, Fensterputzen, Kehren und was sonst noch so anfällt. Jeder findet etwas passendes. Und wer gerade mal keine Lust hat, meditiert oder genießt einfach das vorhandene Mandala. Das Mittagsmahl (Salat aus Nachbars Garten, Minestrone, Flüt und eine Süßspeise von Tom aus KL) nehmen wir unter der Linde zu uns. So lässt's sich leben! |
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Mi. 05.07.2006
Die Ersten Vorbereitungen für das Ideenfest am Wochenende laufen bereits in der Scheune. Chris baut schon mal einen Teil der Musikanlage auf, die wir benötigen. Johannes sorgt dafür, dass das Signal von der eigens aufgebauten Satellitenanlage auch bis in die Scheune gelangt. Wir wollen ja das Fußballspiel auf der Großbildleinwand in bester Qualität bieten!
Fr. 07.07.2006
Viele Helfer reisen bereits heute an und treffen fleissig weitere Vorbereitungen für unser Ideenfest. |
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Sa. 08.07.2006 - Ideenfest !!
Schon früh am Morgen geht es weiter mit dem Aufbau. Tische und Bänke werden geliefert und sofort aufgebaut, damit die Flohmarktsachen ausgebreitet werden können. Das Wetter ist extrem wechselhaft. Wir sind noch mitten im Aufbau, als es wie aus Eimern zu schütten beginnt. Schnell muss alles mit Planen abgedeckt werden. Zum Glück haben wir schon einige Pavillons aufgestellt und so entsteht kein größerer Schaden. Regen bringt Segen! Und die Gute Laune bleibt und wird noch besser. |
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An diesem Tag wechseln sich Regen und Sonne ab und am Nachmittag haben wir beides gleichzeitig. Das Ergebnis ist ein toller Regenbogen, der die Flohmarktstände sowie das ganze Ideenfest überspannt. Welch ein tolles Zeichen!
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| Ab 14:30 Uhr beginnt das Ideentreffen. Eigens für diese Besprechung ist Gerhard vom Schwarzenberg angereist, um die Moderation zu übernehmen. Zuerst geben Raimund (als Architekt), Jan und Achim (als Vertreter der Stiftung) sowie die Bewohner einen Überblick über den derzeitigen Stand des Projektes, die Entwicklung bis heute, verschiedene Voraussetzungen sowie einen möglchen Ausblick auf kommende Entwicklungen. |
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Gerhard moderiert professionell |
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Raimund erklärt den aktuellen Stand der Planungen |
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Die Bewohner erzählen... |
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Ein Blick auf die Großbildleinwand. |
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Nach einer kurzen Pause gehen wir in eine Phase der Gruppenarbeit über, bei der folgende Fragen geklärt werden sollten:
1) Welche Wünsche haben wir in Bezug auf das Zentrenprogramm / die Dharmaaktivität in der Altmühle?
2) Wie stellen wir uns die Zusammenarbeit vor? (Transparenz / Gremium / Vollversammlungen) |
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Alle sind fleißig. |
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Die Ergebnisse der Gruppenarbeiten...so viel Inspiration! |
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Das Brainstorming in den Gruppen ergibt eine große Menge an Wünsche und Ideen, die kurz vorgestellt werden.
Folgende Antworten werden als wichtig festgehalten:
• Pro Zentrum ein Altmühle-Ansprechpartner/Vertreter
• Amden-Konzept (jedes Wochenende übernimmt ein Zentrum die Verantwortung), freiwillig und mit Freude
• Stelle für Mittelrhein und darüber hinaus
• Austausch über Internet (Newsgroups etc.)
• Liste mit Anforderungen, Themen, Aufgaben
• Zentren übernehmen konkrete Projekte
• Infoveranstaltungen |
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| Folgende Beschlüsse wurden gefasst:
a) Jedes Zentrum sollte 1-2 Verbindungspersonen finden, die in regelmäßigem Kontakt zur Altmüle und den anderen Vertretern stehen, und für die Bewohner der Altmühle sowie die Buddhisten in den Zentren als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Zu den Aufgaben gehört u.a.
- die Zentren über die neusten Infos und Aktionen auf dem Laufenden zu
halten
- Abstimmung von Arbeitswochenenden und Praxistagen mit Altmühle und das
Organisieren von notwendigen Dingen
b) Eine kleine Organisationsgruppe soll die heute zusammengetragenen Ideen
strukturieren und aufbereiten. Daraus soll ein Anforderungsprofil entstehen, welches als Grundlage für die zukünftige Planung der gemeinsamen Arbeit in der Altmühle dienen soll.
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Nach 4 Stunden Arbeit sind alle mehr als zufrieden. Es wurde konstruktiv gearbeitet und es zeigte sich -wie schon so oft zuvor bei den Arbeitswochenenden - wieviel Kraft und Freude hier in der Altmühle zusammenkommt. „Der Stein rollt“ und wir sind sicher: Hier entsteht etwas Großartiges, Phantastisches und Einmaliges, an dem viele Menschen Freude haben werden. Lasst euch von den Freunden in den Zentren davon berichten und euch anstecken.
Nachdem das tolle Kuchenbuffet leergeräumt ist und sich schon wieder das Hungergefühl angekündigt, wird das Grillfeuer entfacht. Die trockenen Kehlen konnte man mit allerlei anti-alkoholischen Getränken oder mit Bier vom Fass anfeuchten.
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Zu unserer Freude kommen im Laufe des Tages auch einige Nachbarn vorbei und bleiben teilweise bis zum Abend. Sie verfolgen zusammen mit den verrückten Buddhisten auf einer großen Leinwand das Spiel um den 3. Platz (Deutschland-Portugal). Wir werden "Weltmeister der Herzen". Die Scheune bebt ! ! ! !
Glückliche Gesichter vor und auf der Leinwand. |
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Es ist zu vermuten, dass das Bild von "den Buddhisten" die eine oder andere Frage aufwirft. Tanzende, fleischessende, biertrinkende Buddhisten ohne Kutten? Tja, so sind die Yogis der Kagyülinie.
Und dann heizen uns noch die „bald weltbekannten“ ROCKING YOGI´S ein. Die Jungs machen dufte Musik, aber leider ist die Scheune nicht schalldicht, und so müssen wir leider, aus Rücksicht auf unsere Nachbarn (die wir lieber nicht verärgern wollen) den Rockern nach Mitternacht den „Saft abdrehen“. Wie die Kagyüs so sind, war das aber kein Grund traurig zu sein und man hatte ohne Lärm weiter Spass.
Vielleicht verlegen wir zukünftige Partys besser in den Keller. Der ist nach außen hin schalldicht. |
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| Die Feier klingt stimmungsvoll aus. Was haben wir für einen tollen Innenhof! Welch eine Stelle! |
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So. 09.07.2006
The day after! Viele Freunde sind geblieben. Wer keinen Platz irgendwo in einem Zimmer fand, schlief im Freien oder im Zelt im Garten, wo wir die Blumenwiese abgemäht hatten. Zum Frühstück (eher Brunch) tröpfelt dann so nach und nach der ein oder andere ein und so beginnen die bereits gestärkten schon wieder mit den Aufräumarbeiten.
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