Außenansicht im Winter
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Do. 01.06.2006
Gegen späten Nachmittag kommt Stefan aus Mannheim, um einige Kabel zu verlegen. Zuvor müssen aber die alten Kabel weg. Bei einigen ist unklar wo sie hin führen, da sie plötzlich in der Mauer verschwinden.

Fr. 02.06.2006
Peter hat sich wieder etwas Zeit genommen und arbeitet weiter an der Stützmauer für den Längsträger in der ehemaligen "Kleinen Werkstatt".

Sa 03.06.2006
Antje und Ulrich aus Braunschweig kommen zum Praktizieren und haben das Strohzimmer bezogen. Maria hat es „eiskalt erwischt“ . . . Stimme weg, Rotweilerbellen! . . . Therapie: Brühe von Waltraut, Pflegetipps von Rudi, Klaviermusik vom Schatz.

   
So. 04.06.2006
Es ist kühl, aber die Sonne scheint und es zieht uns zum Frühstück in den Hof. Ulrich hat Eier mit Speck gemacht. Am Nachmittag trifft Besuch ein. Katja u. Britta hat es an diese ruhige Stelle gezogen. Sie wollen dem Alttagsstress für kurze Zeit entfliehen. Kurze Zeit später stehen Waltrauts Sohn und seine Freundin im Flur. Die Wiedersehensfreude mit „ihren beiden Kindern“ ist groß. Rafael und Alexander aus der Frankfurter Sangha treffen ein und wir sitzen alle mit Kaffee und Kuchen bei sonnigem aber windigem Wetter zusammen im Hof. . . . ein arbeitsfreies Wochenende mit Freunden . . . ein riesiges Geschenk! Drei Darmstädter die sich zur Altmühle „verirrt“ haben, finden auch noch einen Platz in der geselligen Runde. Die Gompa ist heute gut besucht und Alexander leitet uns durch die Meditation. Den Abend verbringen wir (wie so oft) gemeinsam mit unseren Gästen. Der Tisch ist NOCH groß genug. Nachdem Wurst, Käse und Brot abgeräumt waren, wurde die Papiertischdecke mit Rätseln, Sprüchen und Zeichnungen versehen. Lange Zeit wurde mit unlösbaren Rätseln und Gesprächen verbracht.
   
Mo. 05.06.2006
Sonniges Wetter. Die Freunde fühlen sich wohl und haben gut geschlafen. Einige meditieren im Garten, andere finden sich im Hof zusammen. Wilfried topft im Hof noch einen Pfennigbaum um, durchtrennt im Garten den Efeu, welcher die Bäume umwuchert und erledigt "nebenbei" noch vieles mehr. Uschi, unsere Garten- und Blumenfee, die in den letzten Wochen viel auf ihrer Arbeitsstelle sein musste, kann jetzt wieder häufiger kommen.
   
Di. 06.06.2006
Johannes nimmt sich zum ersten Mal seit unserem Einzug am 1. Januar frei und besucht seine Eltern und Freunde die er schon lange nicht mehr gesehen hat. Maria und Ellen sind zur Arbeit gefahren und Rudi hält die Stellung. Die Decke im provisorischen Duschraum wird abgehängt. Etwas unbefriedigend für den Handwerker, denn es liegen noch viele alte Rohre, um die herum gebaut werden muss. Am Nachmittag trifft ein junger Mann aus Heidelberg ein. Mark ist voller Tatendrang und macht sich - mit einer Heckenschere bewaffnet - sofort daran, eine Mauer von Efeu zu befreien. Nach 2 ½ Stunden ist die schöne Mauer wieder zu sehen. Nach der Dusche schmeckt auch das Abendbrot und nach der Meditation genießen wir den Abend in der neuen Bibliothek im OG.
Rudi zaubert Platten an die Wände.
Alte Rohre überall erschweren das Anbringen der Gipsplatten
Mi. 07.06.2006
Mark versucht, Ordnung in die Holzwerkstatt zu bringen. Wie das so ist, beim Aufräumen: Man stellt Dinge „mal schnell“ irgendwo ab, sie stehen dann wochenlang herum und es kommt immer mehr hinzu. Irgendwann hat man keinen Platz mehr und das Caos ist perfekt. Also müssen wir Ordnung schaffen. Latten und Bretter kommen in die Scheune (die mittlerweile auch immer voller wird). Die Guten nach rechts die weniger Guten nach links. Dann kann ein Hängeschrank seinen neuen Platz bekommen. Stefan macht sich weiter Gedanken darüber, wie die neuen Kabel am besten verlegt werden, wo Unterverteilungen angebracht werden sollen und welcher Standort für die Haupteinspeisung am sinnvollsten wäre. Der richtige Mann für diesen Job. Auch der Ausbau des Duschraumes geht weiter.
   
Fr. 09.06.2006
Heute erwarten wir Freunde aus der Region West ! Robert, der Koch an diesem Wochenende und Fußballfan, trifft als erster ein. Jan, der die Truppe organisiert hat, ruft am Nachmittag an, um sich zu erkundigen ob es denn auch eine Möglichkeit gibt, das WM-Eröffnungsspiel bei uns zu sehen? Natürlich haben wir keine Mühe gescheut, um diesen Wunsch zu erfüllen. Schließlich ist der Koch der „wichtigste Mann an Bord.“ Philip, ein Freund aus Berlin, nimmt den Aufbau des WM-ERÖFFNUNGSSPIEL-ÜBERTRAGUNGS-FERNSEHERS in die Hand. Robert ist begeistert und sitzt mit Philip am Abend mit einer Pulle Bier im Hof „in der Ersten Reihe.“
Rudi ist im Duschraum noch beschäftigt und verfolgt das Spiel im Radio (zumindest die ersten 15 Minuten). Nachdem das zweite Tor aber gefallen ist, zieht es auch ihn von der Baustelle weg. Sogar unsere Frauen sitzen bald in der Runde. Gegen 22:00 Uhr treffen dann auch die restlichen Helfer ein.
 
   

Sa. 10.06.2006
Nach dem Frühstück wird besprochen, welche Arbeiten gemacht werden können. Jan und ein Freund finden sofort im Duschraum Arbeit. Mario und Jo räumen den Dachboden aus, nachdem sie im ersten Stock des Retreatanbaus eine Holzrampe demontiert haben. Holzgeräte (deren Verwendungszweck uns unbekannt ist), Eisen und Steine werden zu Tage gefördert. Elektrokabel werden entfernt, nachdem sie mühsam aus der Wand herausgearbeitet wurden. Die Wiese im Garten wird mit der Sense geschnitten. Nicht die einfachste Arbeit, aber „Frau steht ihren Mann.“ Am Abend ist Grillen angesagt und Robert greift gaaaanz tief in die Trickkiste. Gegrilltes Gemüse, Pute asiatisch, Shrimps . . . um nur einige Leckereien zu nennen. (Na, Lust auf ein Arbeitswochenende in der Altmühle ??) Wir sitzen lange zusammen und als das Grillfeuer erlischt, geht das Lagerfeuer an.

 

Zum Glück nicht der Sensenmann!!
   
   

So. 11.06.2006
Das Sensen-Girl hat immer noch nicht genug! Noch nicht ganz mit dem Frühstück fertig, zieht es sie schon wieder mit der Sense in den Garten. Nach dem Sensen soll gemäht werden. "Aber nicht am Sonntag", beschließen unsere Frauen . . . schade. Dennoch dürfen die Männer im Keller Holz mit der Kreissäge kleinschneiden. Mario sägt, Rudi transportiert ab. Martina fegt den Dachboden über der Produktionshalle. Viel Staub - viel Verdienst! Außerdem entdecken wir noch eine Ladung Ziegel auf dem Dachboden, die hinunter geschafft und in der Kuhkapelle aufgeschichtet werden. Am Nachmittag treffen dann noch unerwartet einige „Schwarzenberger“ mit Kuchen ein. Sie waren bei Freunden in Frankfurt und die Altmühle liegt fast auf ihrem Weg.
Wir verbraten gerade die restlichen Würstchen, als ein „Rocker“ auf den Hof fährt. Nachdem Helm und Montur gefallen sind, erscheint Günter aus Leimen - so ein Zufall - pünktlich zum Essen. Das nennt man Timing.

Philip hat weitere tolle Fotos vom gesamten Wochenende gemacht. Zu sehen sind sie hier!


Mo. 12.06.2006
Wir bekommen einen neuen Mitbewohner!!
Heute richtet sich Chris aus der Kaiserslauterer Sangha in seinem neuen Zimmer ein. Ein Schrank, der schon längere Zeit in der Scheune steht und noch keinen endgültigen Platz gefunden hat, wird vorübergehend aufgebaut. Auch ein Schreibtisch wird benötigt. Also wird gemessen, geplant und wieder gemessen.

Dem Vernehmen nach haben die Einheimischen bereits ihre Schäfchen weggesperrt. Aber obwohl Chris - gedankenverloren an seinem Bein kratzend - feststellt: "Ich glaub', ich habe einen Zeckenkopf"...sooo häßlich ist er auch wieder nicht!
Herzlich willkommen im Team, Christian!
   
Di. 13.06.2006
Johannes aktualisiert das Tagebuch. Das kostet immer viel Zeit und allzu oft sind andere Aufgaben ebenfalls wichtig. So fällt schwer, zu entscheiden, was zuerst gemacht werden soll und was aufgeschoben werden kann. Für die Freunde „draußen“ ist natürlich das Tagebuch eine wichtige Sache und wir sind bemüht, alle auf dem Laufenden zu halten. Verzeiht, wenn wir manchmal etwas „nachhängen“!

Wir funktionieren übrigens folgendermaßen: Rudi notiert regelmäßig die Aktivitäten und Ereignisse. Diese Texte gibt er dann Johannes, der den Feinschliff vornimmt und ab und zu auch seinen Senf dazugibt. Dieses Verfahren hat den positiven Nebeneffekt, dass niemand von uns wirklich verantwortlich ist!! (....Witz!). Viel Zeit braucht Johannes dann noch für das Auswählen und Bearbeiten der Fotos sowie das Zusammenstellen des Ganzen auf der Website.
   
 
Mi. 14.06.2006
Unsere Jung´s treten heute gegen Polen an, und wir drücken die Daumen und verfolgen das Ganze an einem kleinen Fernseher im Hof.

Alte Werkzeuge aus der ehemaligen Möbelwerkstatt zieren unseren Innenhof. Nett anzusehen, aber im Hof unpraktisch landen sie voererst in der Scheune. Wir suchen nach einer Idee, diese besonderen Erinnerungsstücke in die "neue" Altmühle zu integrieren. Sie sind ja Teil der Geschichte der Altmühle und schaffen eine besondere Atmosphäre.
 
Ein Schleifstein
 

Do. 15.06.2006
Susan, Sven und Till sind für einige Tage hier. Wie räumen mal wieder das Sommerwohnzimmer auf. Dieses wird oft als Zwischenlager für all die Sachen genutzt, die noch keinen eigenen Platz haben. Die Jungs wollen am Abend die WM weiterverfolgen. Unter den Pavillons ist es aber so heiß, dass wir ins Sommerwohnzimmer ausweichen. Wozu hat man denn sowas Tolles? So gut der Empfang der ARD im Freien ist, so schlecht ist er jedoch hier. Dafür ist hier das ZDF besser. Man kann eben nicht alles haben!
Am Nachmittag zieht ein Gewitter auf. Ein tolles Erlebnis, so ein Sommergewitter! Es fallen aber nur wenige Regentropfen und es bleibt warm.
   
Abends sind wir Bewohner bei Nachbarn - der Familie Möllinger - zum Grillen eingeladen. Wir verbringen einen netten und interessanten Abend. Manfred Möllinger weiht uns in die Kunst des Weinkelterns ein. Sein Sohn Johannes stellt uns sein ganzes Arsenal von Party-Geräten (Lichteffekte etc.) vor und wir bekommen eine Kostprobe auf der E-Gitarre des zweiten Sohnes Christian. Alle sind sich einig: „Die nächste Party ist gesichert!“
Diese Woche ist die Woche der sozialen Kontakte, denn auch am Sonntag sind wir bei Nachbarn - der Familie Siegel - eingeladen. Wer arbeitet, darf auch feiern und so genießen wir die Zeit mit Nachbarn und Freunden.
   
Fr. 16.06.2006
Am Nachmittag gibt es ein Treffen mit den Freunden von der Stiftung! Wir wollen Infos und Neuigkeiten austauschen, die den derzeitigen Stand des Projektes Altmühle betreffen. Die Treffen sind elementar wichtig und bei Kaffee, Kuchen und Augenkontakt auch persönlicher. Zuvor aber wird eingekauft, gekehrt und aufgeräumt . . . nicht extra wegen der Jungs von der Stiftung, nee, sondern wegen Ilse. Ihr kennt doch bestimmt Ilse, die auf Kursen so tolle Dinge wie Schützerknoten mit dem Segen von Karmapa mitbringt! Genau diese Ilse feiert am Samstag ihren x-ten (verraten wir nicht) Geburtstag im Zentrum Altmühle. Sie möchte keine Geschenke, aber jeder darf dem Retreatzentrum etwas spenden. Also ist unser Geschenk an Ilse, alles zu tun, dass ihre Geburtstagsparty gelingen kann.
   
Sa. 17.06.2006
Heute werden die Wiesen im Garten gemäht bzw. mit der Sense geschnitten. Till und Sven verstauen das Heu auf dem Igelbau und auf dem Komposthaufen. Nun zeigt unser Garten ein neues Gesicht. Nachdem auch noch die Wege noch von den herabfallenden Efeublättern befreit sind, können Gäste und Freunde kommen.
So anstrengend es in der Vormittagshitze im Garten war: Es gibt noch eine Steigerung: Den Hof zu fegen!!! Drei Stunden Arbeit, zwei Schubkarren voller Dreck und durchgeschwitzte Klamotten sind die Ausbeute.
Dann treffen Ilse und ihre Helfer ein. Das Buffet wird aufgebaut, Bänke und Tische werden aufgestellt. Nach und nach trudeln die ersten Gäste ein. Es gibt Gegrilltes, Salate, Kuchen, Musik von den ROCKING YOGIS, Commedy, Tanz, und zu später Stunde ein Lagerfeuer. Das Ergebnis: Man wurde satt, hatte Spaß und eine schöne Zeit.
Leider mussten wir zwischenzeitlich entscheiden, dass in der Altmühle vorerst keine weiteren privaten Feiern stattfinden können, denn solche Termine können schnell andere Veranstaltungen wie Bauwochenenden etc. blockieren, die sich oft sehr kurzfristig ergeben.

Der Wein für das Fest wird standesgemäß angeliefert.
   
So. 18.06.2006
Nach der Party wird aufgeräumt. Nachdem wieder "klar Schiff" ist, ruft die Gompa. Es ist toll, gemeinsam zu arbeiten und zu meditieren. Wie schon erwähnt, sind die Bewohner am Nachmittag bei Nachbarn eingeladen. So ist das Zentrum in den Händen von Freunden, wie es öfter sein könnte und irgendwann mal werden soll. Die Treffen mit den Nachbarn sind wie immer interessant und es kommen auch an diesem Tag wieder viele Neuigkeiten ans Tageslicht. Zwei Mädels aus Mannheim machen Spargelsalat und sind stundenlang mit Schälen beschäftigt. In unserer Abwesenheit treffen noch weitere Besucher ein, die auch ohne uns nett empfangen werden. So soll es sein!
   
Mi 21.06.2006 (Sommeranfang)
Langsam geht unser Ölvorrat zur Neige. Im Sommer sind die Ölpreise niedriger als im Winter, dachten wir. Zumindest war das noch vor einem Jahr so. Nun wurden wir eines Besseren belehrt: Ab sofort sind die Preise für Öl IMMER hoch. Die Aussage der Zulieferer war einheitlich: „Diese Zeiten sind vorbei.“ Nun sind die Tanks wieder voll und die Kasse leer.

Peter beendet die Mauer in unserem zukünftigen Büro.

 
   
Fr. 23.06.2006
Johannes installiert seine alte Satelliten-Anlage. Sie hat 10 Jahre unbenutzt herumgelegen, weil Johannes seinen Fernseher abgeschafft hat, aber zu unserem Ideenfest am 8. Juli wollen wir das WM-Spiel um den dritten Platz auf der Leinwand in bester Bildqualität genießen!
Ab sofort gibt es ein untrügliches Zeichen dafür, dass gerade ein wichtiges WM-Spiel läuft: Ein weißes Kabel läuft dann quer über den Hof aus der Wohnung von Johannes und Maria ins Sommerwohnzimmer.
   
Sa. 24.06.2006
Für dieses Wochenende Haben Ellen u. Rudi ihre Alte Sangha aus Saarbrücken eingeladen. Im Laufe des Tages treffen auch so nach und nach die meisten der „alten Hasen“ ein. Siggi hat ein ganz besonderes Geschenk mitgebracht. Einem Mani-Stein. Wir freuen uns riesig und überlegen zusammen wo dieses schöne Stück am besten stehen könnte? Um 17:00 Uhr (wie könnte es anders sein) schauen wir alle das Spiel Deutschland gegen Schweden im Sommerwohnzimmer. Dann machen wir etwas was gaaaanz ausgefallenes: Wir grillen! (Erst das 87. mal für dieses Jahr) Die Freunde haben Salate mitgebracht und es wird so richtig geschlemmt. . . . und was macht man in einer lauen Nacht sonst noch? Richtig, man sitzt am Lagerfeuer und erzählt von „früher.“

So. 25.06.2006
Mit den Saarbrückern ist Gurli aus Hamburg gekommen. Sie ist Kostümbildnerin und arbeitet gerade in SB für eine neue Tatortsendung, die dort gedreht wird. Von ihr bekommen wir gute Tipps bezüglich des Innengestaltung der Zentrums-Räume und Wohnungen, die noch entstehen sollen.
Am Nachmittag trifft das Planungskomitee für den Flohmarkt zum Sommerfest aus HD ein. Abends steht der Plan.

Sommeranfang
   

26.06.2006
Am gestrigen Abend sind Peter und Günther aus Gießen bei uns eingetroffen. Natürlich ist auch Pako (seines Zeichens Rüde und Peters ständiger Begleiter) dabei. Immer wenn Pako in den Hof kommt, müssen wir feststellen, daß so ein stattlicher Bursche auch gut zu diesen Mauern passen würde. Aber . . . so ein Tier braucht auch Aufmerksamkeit und Pflege. Und diese Zeit haben wir nicht.
Heute haben sie noch einen jungen Welpen mitgebracht. (Gaaanz ohne Hintergedanken.) Ein putziges Kerlchen, den auch alle gleich ins Herz geschlossen haben. ER ist allerdings eine SIE. Und sie hinterlässt überall "kleine Häufchen“. Selbst in unserem zukünftigen Büro wurde fleißig „markiert“.
Peter und Günther helfen beim Freilegen und Säubern einiger Holzbalken. Während Johannes und Chris im Sommerwohnzimmer eine Kinoleinwand „basteln“, um am Abend die WM zu verfolgen, macht Rudi einige Besorgungen im Baumarkt und gibt schon mal einige Bestellungen (Grillgut, Fassbier, Gemüse etc.) für das Sommerfest in 2 Wochen auf.

Am Morgen des 21. lag plötzlich der Feigenbaum am Boden! An der Basis gespalten. Wir haben ihn wieder hochgebunden und er scheint es zu überleben...hat aber auch einige Feigen verloren.
   

29.06.2006
In der Nacht zieht ein Gewitter auf. Schon um 01:00 Uhr hört man in der Ferne ein Rumoren. Aber erst um 04:00 Uhr geht es über uns richtig los. Johannes traut sich trotz heftigen Blitzen, lautem Donner und sturzbachartigem Regen im Schlafanzug und mit der Taschenlampe bewaffnet in den Keller. Wir hatten bemerkt, dass bei starkem Regen der Kellerboden feucht wird. Tatsächlich stellt Johannes fest, dass durch ein geschlossenes Kellerfenster ein kleiner Sturzbach die Wand hinunterläuft. Aber es drückt auch offensichtlich Wasser von unten durch den Betonboden nach oben.

30.06.2006
Das Unwetter ist vorüber und die Sonne scheint wieder erbarmungslos. Bei diesem Auf und Ab ist der Kreislauf ganz schön gefordert. Uschi nutzt das schöne Wetter, um im Garten zu arbeiten. Unsere Zuccini- u. Tomatenstäucher werden immer größer, was uns sehr freut, denn wir hatten schon befürchtet, dass sie vertrocknen. Alexander (die Vorhut der Fankfurter Sangha, die morgen zu einem Arbeitswochenende anreisen wollen) kommt gerade rechtzeitig zum Essen.

   


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