Außenansicht im Winter
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18. April: Nach 3 Wochen Zwangspause ist das Tagebuch endlich wieder aktualisiert. Die Vorbereitung der Präsentation und des Filmes über die Altmühle, die beim Osterkurs gezeigt wurden, hatte unsere Kapazität voll gebunden. Nun geht es weiter (siehe unten: ab 24.März).

Fr. 3. bis So. 5.03.2006
An diesem Wochenende kommt es nicht nur zu einem unerwarteten Wintereinbruch sondern es bricht auch überraschend Josua aus Frankfurt über uns herein ;-))
Er möchte seine überschüssige Kraft beim Arbeiten loswerden...kein Problem!

Also beginnen wir doch schon mit der Renovierung des Aufenthaltsraumes, die eigentlich für das kommende Arbeits-Wochenende geplant ist. Besser man nutzt die Gunst der Stunde und so schnell geht die Arbeit hier nicht aus!
Rudi vollendet noch den Flur im Obergeschoss und Johannes baut einen Schreibtisch...ein größeres Projekt.

 
Am Sonntag ist der Himmel wolkenlos blau. Die wundervolle Stimmung genießen wir beim ersten gemeinsamen Spaziergang (mit Schneeballschlacht und "Spurenlesen").
Hier ein paar tolle Fotos- Anschauen lohnt sich !

Eine Nachbarin mit ihren beiden Söhnen kommt noch spontan vorbei. Sie ist mit unserer Arbeit zufrieden, da sie den Aufenthaltsraum ja noch in seinem alten Zustand von voriger Woche in Erinnerung hat.

Di. 07.03.2006

Der zweite Teil des Aufenthaltsraumes wird vorbereitet, so dass er am kommenden Arbeits-Wochenende (das erste "offizielle") von den Freunden gestrichen werden kann. Es muss viel gespachtelt werden, da der Putz an vielen Stellen nicht mehr hält. Außerdem sind viele Risse zu sehen, die unter dem Putz noch viel größer sind und tief ins Mauerwerk gehen.

Mi. 08.03.2006
Auch heute verbringen wir den Tag mit Spachteln und Ausbessern der Wände. So wie es aussieht kann die Arbeit morgen abgeschlossen werden. Dann fehlt nur noch Farbe! . . . Wir rechnen mit euch u. freuen uns auf ein schönes Arbeitswochenende.

         
Sa. 11.03.2006 (Das erste "offizielle" Arbeitswochenende)
Insgesamt 6 Helfer treffen ein: Christoph (heute unser Koch und somit der wichtigste Mann), Karsten und Michael (alle aus Mainz), Waltraut (SB), Gabi (Homburg) sowie Achim, der treue Helfer aus Osthofen.
Der bereits am letzten Wochenende begonnene Aufenthaltsraum wird vollendet. Außerdem beginnen wir damit, das ehemalige Bügelzimmer zu einem Gästezimmer umzugestalten. Da die Truppe im Streichen des Aufenthaltraumes richtig schnell ist, muss sich Rudi im ehemaligen Bügelzimmer mit dem Schleifen der (im Laufe der vergangenen Woche) verputzten Wände ganz schön sputen.
 
Außerdem besorgt Johannes im Baumarkt einen Teppich für das Bügelzimmer sowie eine neue Lampe für die Gompa. Altmühle hat nämlich zwei Thangkas geschenkt bekommen (!), die wir ins rechte Licht setzen wollen. Einen Shakyamuni, der von Lopön Tsechu Rinpoche gesegnet wurde sowie einen großen Diamantgeist.
 
Die andere Hälfte der Truppe macht sich heldenhaft im Garten nützlich. Trotz des kalten Windes, der einem den Regen ins Gesicht peitscht! Es wird vor allem Laub aufgesammelt und vertrocknete Stauden entfernt.
Abends gibt es großes Kino ("Brazil") dank eines geliehenen Beamers.
 
 
  So. 12.03.2006
Es geht in die zweite Runde. Im Ess-/Aufenthaltsraum werden die letzten Feinheiten ausgeführt, bevor die Endreinigung anlaufen kann.


Im Hof wird der Brunnen gereinigt sowie die Triebe der Glycinie aus den Dachziegeln geholt. Dafür muss Rudi vom Dachstuhl aus, frei auf einer Leiter balancierend die Dachziegel entfernen und sich weit hinauslehnen. Er überlebt...!




     
         
Auch Johannes hat heute eine spannende Arbeit. Die Mauer zwischen dem Nachbargrundstück und unserem Mühlgraben muss vom Efeu befreit werden. Nicht so einfach: auf der Mauer hin- und herlaufen, zweieinhalb Meter über dem Garten des Nachbarn bzw. auf der anderen Seite 5 Meter über dem Mühlgraben. Am Abend ist der Blick auf Mühlrad und Wand aber frei . . . und Johannes ist nicht wie von der Nachbarin befürchtet in den schlammigen Mühlgraben gestürzt. Zitat:"Wenn Sie mein Sohn wären, würde ich es Ihnen verbieten".
   
 
Auch heute haben wir tatkräftige Unterstützung aus Mainz und so wird auch das erste Gästezimmer (ehemals Bügelzimmer) fast fertig. Am Abend sind wir soweit, dass in der kommenden Woche der alte Linoleum-Belag ersetzt werden kann. Auch die Fußleisten sind schon da, so dass nur noch ein Bett fehlt. . . . und dieses bekommen wir von Regine u. Stefan aus Heidelberg - sofern wir eine Transportmöglichkeit finden.
Am Spätnachmittag treffen noch Freunde aus dem fernen Trier ein und bringen uns ein weiteres Bett für das bereits fertige Zimmer im Obergeschoss.
Fazit: Viel Spaß, nette Leute kennengelernt, sehr gut gegessen, viel gearbeitet und eine gutes Stück weiter gekommen.
DANK ALLEN HELFERN für das schöne Wochenende.
     
 
Mi. 15.03.2006
Wir wollen den Linoleum-Belag aus dem Bügelzimmer entfernen und den Teppich verlegen.... Und wie so oft stellt sich heraus, das das nicht so schnell geht, wie gedacht! Der Belag klebt am Boden fest und es bleibt die faserige Unterseite am Beton kleben.
Maria und Rudi beginnen morgens damit, diesen Belag zu entfernen und Rudi arbeitet noch mit Wasser und Spatel bis spät in die Nacht.
Do. 16.03.2006
Morgens verlegt Johannes den Teppich und Rudi bringt die Fußleisten an. Abends nach seiner Arbeit holt Johannes das Bett - eine Spende von Regine - in Leimen ab und wir bauen es auf. Maria und Ellen putzen und dekorieren und am späten Abend ist es fertig!!
Wir sind ganz begeistert von dem süßen kleinen Zimmer und nennen es "das Strohzimmer".
 
     
Sa. 18.03.2006
Wir haben einen Keller entdeckt!!
Wie unerschrockene Höhlenforscher kamen wir uns vor... Johannes Familie ist zu Besuch und Gero - sein Bruder - zeigt bei der obligatorischen Besichtigungstour echten Entdeckerdrang. Eine Platte im Boden der Scheune?? Was versteckt sich denn darunter? Die Information, dass es sich dabei nur um eine Öffnung in den Fundamenten handelt, reizt nur umso mehr. Also klettern wir in das Loch.....und siehe da: Wir befinden uns auf einer aufgeschütteten Rampe, die schräg abwärts in einen Gewölbekeller führt! Sogar ein zweiter Raum tut sich noch auf. Leer, aber mit geheimnisvollen Spuren im schlammigen Boden. Vielleicht liegt ja noch etwas darunter?
         
Fr. 24.03.2006
Johannes arbeitet schon seit Tagen an der Präsentation und dem Film für den Osterkurs. Auch Maria u. Ellen sind mit Planungen u. Vorbereitungen beschäftigt.
Rudi arbeitet im OG im Bad weiter.

Sa. 25.03.2006 - Zweites Offizielles Arbeitswochenende
Früh am Morgen treffen die ersten Helfer ein, um den Garten weier zu verschönern. Nach einer kurzen Einweisung schwärmen alle wie fleißige Bienen aus. Das Ergebnis kann sich am Abend sehen lassen.
Gegen Mittag treffen 5 Starke Jung´s aus Heidelberg mit einem, bis zum Dach beladenen, Transporter ein. Mit viel Spaß und ebensoviel „Hau-Ruck“ verteilen sie die mitgebrachten Maschinen und Schränke an die dafür vorgesehenen Stellen.
Ein anderes Team befreit den Flur vor der Gompa von der Jute-Tapete u. der darunter befindlichen Farbe.
Während „die Großen“ arbeiten, spielen „die Kleinen“ im Hof. So haben alle ihren Spaß.
Das Sahnehäubchen des Tages kommt aber noch. Nachdem uns Christoph mit den leckersten Mahlzeiten in den Pausen verwöhnt hat, genießen wir am Abend den ersten buddhistischen Reiselehrervortrag in der Altmühle. Stefan aus Heidelberg kann uns mit seiner spannenden und freudvollen Art trotz des langen Arbeitstages fesseln.
Diese „Premiere“ genießen alle im Anschluss mit einem Gläschen Wein vom Winzer vor Ort.
 
 
 
 
So. 26.03.2006
Einige Freunde haben die Nacht im "L-Zimmer" mit Blick in den Garten und den Weinberg verbracht und tragen auch heute zur Verschönerung des Zentrums bei.
Ein unerwarteter Helfer aus Darmstadt ist eine große Hilfe bei der Vorbereitung des Flurs für das Streichen.
Dank an alle fleißigen Helfer für ihren Einsatz und den Spaß an diesem 2. Arbeitswochenende. Es ist eine Freude zu sehen was hier mit der Hilfe aller entsteht. Einfach großartig!
 
 
 
28.03. - 02.04.2006 - Drittes offizielles Arbeitswochenende
Wir entfernen den Rest der Farbe im Flur. An vielen Stellen löst sich der Putz und so müssen große Flächen verputzt bzw. vergipst werden. Im Bad des OG wurde ein neuer PVC-Belag verlegt.
Michael aus Saarbrücken bringt am Donnerstag 3 Betten und einen Schrank, welche für das "L-Zimmer" (den derzeitigen Gästeschlafraum) vorgesehen sind.
Am 3. Arbeitswochenende ist eine „Generalreinigung“ geplant. Auch das „Sommerwohnzimmer“ - der Freisitz - hat einen Frühjahrsputz dringend nötig So werden Teppiche geklopft und diverse Sachen (dort zwischengelagert) weggeräumt. Fenster und Fensterläden im ganzen Anwesen werden von Spinnweben und Schmutz befreit, so dass sich das eine oder andere Zimmer von einer ganz neuen Seite zeigt. Der Industriestaubsauger ist im Dauereinsatz und Diana, Christina und Waltraut arbeiten mit Eimern und Schrubbern.
Außerdem wollen wir endlich den Flur streichen . . . was wir auch tun und so haben wir am Sonntagabend unser Ziel erreicht. Ob das Ergebnis gefällt? . . .entscheidet selbst: (Hier klicken!).
Einen wirklich harten Job hat Cecil übernommen. Mit dem Satz: „Ich entferne das Weiße (die Farbe) vom Boden damit man das Schwarze (die Fliesen) wieder sieht“ robbt sie mit einem Scheuerschwamm über den Boden.
Zwei flotte Junge Männer aus Darmstadt bringen einen riesen Schrank und bauen ihn auch noch auf. „Klasse Männer!“
Für unser leibliches Wohl hat am diesem Wochenende Frauke gesorgt und unsere Gaumen mit indische Leckereien verwöhnt.
Johannes arbeitet weiterhin mit Hochdruck an der Präsentation der Altmühle für den Osterkurs in Heidelberg. Er sammelt letzte Szenen für den Film.
Den Sonntagabend lassen wir mit einem Film ausklingen, bevor wir müde in die Betten fallen

 
 
   
   
 
 

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