Nach dem späten Schnee in diesem Jahr ist nun längst Frühling - mit bereits sommerhaften Temperaturen. Der Garten ist zu einem Paradis geworden, in dem es sich unter anderem wunderbar meditieren lässt. Das sollte man sich nicht entgehen lassen!
Hier ein paar Frühlings-Impressionen als Vorgeschmack... Anschauen lohnt sich! |
Di-Do. 02-04.05.2006
Maria bringt wieder Ordnung in unsere Waschküche. Hier hatten wir wegen des Besuches von Lama Ole Nydahl unser halbes Büro ausgelagert, welches sich normalerweise im Gemeinschaftsraum befindet - und wir brauchten Platz für die vielen Besucher.
Danach steht der wöchentliche Einkauf auf dem Plan. Ein verantwortungsvoller Job, denn die Meute braucht was zu beißen, damit sie bei der Stange bleibt.
Waltraut aus Frankfurt besucht uns für 2 Tage und macht sich sofort im Garten nützlich. Unsere Yucca-Palme hat einen Pilz und bekommt eine Radikalkur. Alle kranken Blätter werden entfernt. . . . wonach sie aussieht wie nach einem Wirbelsturm. Aber Yuccas sind zäh und sie wird wieder ausschlagen.
Die alte Kommmode aus dem Keller - sie soll ins Strohzimmer kommen - wird ausdauernd mit dem Heißluftföhn bearbeitet. Zur Belohnung zaubert uns Maria ein Curry-Krabben-Omlett ohne Krabben. (Trotzdem) sehr lecker!!
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Nach dem Wirbelsturm |
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Do-Fr. 04-05.05.2006
In unserer Werkstatt herrscht Chaos, da wir immer noch hin- und herräumen. Trotzdem wird die Kommode fertig und nach zweimaligem Wachsen ins Strohzimmer gestellt.
Das private Gästezimmer von Ellen und Rudi (welches sie bislang mieten) sowie das das L-Zimmer (das Mehrbettzimmer) werden verschönert. Hier sollen Caty und die Gäste vom Schwarzenberg übernachten, die uns am Wochenende besuchen. Außerdem füllen wir unsere Vorräte auf, die von den abendlichen Raubtierfütterungen von Johannes am Grill arg mitgenommen wurden. |
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Die Kommode im Strohzimmer |
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| Kommendes Wochenende wollen wir das endgültige Nutzungskonzept (die "Vision") für die Altmühle sowie eine Planung für die zwischenzeitlichen Ausbaumaßnahmen entwickeln. Caty, Kai und Marianne sowie Philip und
Mirjana
(mit ihren Erfahrungen vom Schwarzenberg), Raimund und Ali (unsere Architekten), Achim und Jan (von der Stiftung) sowie Klaus (unser Sanitärfachmann) sollen kommen. Nebenbei wird es auch um die praktische Organisation des Retreatbetriebes gehen. |
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Sa. 0.05.2006
Wir warten mit Spannung auf Caty und die Freunde. Das Wochenende verspricht, interessant zu werden.
Frauke und Harald (Landau) wollen die Küche „schmeißen“. Sie kennen sich hier ja bereits bestens aus und sind liebevolle Köche und echte Feinschmecker.
Die Freunde treffen ab 14:00 Uhr ein. Sie sind hungrig von der langen Fahrt und es gibt ein Mittagessen unter der strahlenden Sonne im Hof. Eine kurze Führung für die "Neuen" folgt und dann beginnt die eigentliche Arbeit.
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Wir sammeln zuerst Ideen für die Nutzung der Gebäude, z.B. Kurse, Retreat, Wohnen, Archiv etc.
Dann werden drei Pläne vorgestellt - die Vision von Ronald sowie kurz- und mittelfristige Pläne von unseren Architekten Ali und Raimund. Aus diesen drei Plänen soll eine Synthese entstehen. Oder anders ausgedrückt: Aus den verschiedenen Ideen wird nur das Beste übernommen. Damit die ganze Diskussion Struktur bekommt, moderiert Philip am Flipchart. Die Köpfe rauchen und dank des hohen Einsatzes aller kommen wir bis zum Abend gut voran. Die Architekten Raimund, Ali und Philip legen mit Unterstützung von Klaus noch eine Extrarunde ein und fertigen einen neuen, aktuellen Plan - erstmal nur für das Erdgeschoss - nach den erarbeiteten Vorgaben an. Um 0:30 lösen wir erschöpft die Runde auf. |
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Mirjana, Maria und Ellen |
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So. 07.05.2006
Nach einem Frühstück im Freien und gemeinsamer Meditation geht es in die 2. Runde. Leider müssen die Freunde vom Schwarzenberg bis Mittags abfahren. Und Caty, die eigentlich Sonntags weiter musste, bleibt zu unserer großen Überraschung bis Dienstag! Wir freuen uns riesig und nutzen die kostbare Zeit mit ihr. |
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Mo. 08.05.2006
Der Vormittag vergeht wie immer wie im Flug. Caty nutzt die Zeit bei uns, um in Ruhe an ihrem Computer zu arbeiten.
Hinter dem Haus geht es dagegen laut zu, denn rund um das Grundstück sind der Rasenmäher und die Elektro-Sense für Stunden im Dauereinsatz. Der Wasserablauf am Acker muss freigelegt werden, damit wir ihn im Herbst wiederfinden.
Am Nachmittag trifft Christoph aus Aschaffenburg zum Arbeiten und Meditieren ein. Er hat sich einige Tage zuvor angemeldet, um uns zwei Tage lang tatkräftig zu unterstützen. Er macht sich gleich in der „Kleinen Werkstatt“ an die Arbeit. Dort soll das nächste Gästezimmer entstehen. Auch im ersten Stock darüber werden „im Kleinen Zimmer“ - wahrscheinlich ehemals ein Gesindezimmer - Tapeten entfernt. Eine interessante Arbeit, da mehrere Lagen der verschiedensten Tapetenmuster, eine Lage uralter Zeitung sowie direkt auf den Putz gedruckte Motive zu finden sind.
Unerwartete Unterstützung naht in Gestalt einer tatkräftigen „Kleinen Lady“ namens Caty. Die von ihr anvisierte Wand ist in 27 Sekunden komplett von der Jute-Tapete inklusive daran hängendem Putz befreit ! Absoluter Rekord. Uns fehlen die Worte. Ein Grund, sofort zu meditieren und danach den leckeren Spargel zu genießen. |
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Di. 09.05.2006
Am Dienstag quält sich dann Johannes zu unmöglicher Zeit aus dem Bett (06:30 Uhr) - für einen Musiker ist das mitten in der Nacht - um Caty zum Flughafen zu bringen. Das frühe Aufstehen lohnt sich, denn sie quälen sich durch Staus und erreichen das Flugzeug gerade noch...Caty springt 3 Minuten vor Schalterschließung aus dem Auto.
Die Arbeiten im kleinen Zimmer gehen weiter und in der kleinen Werkstatt wird nach wie vor loser Putz von der Wand geklopft. |
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Mi. 10.05.2006
Christoph hat die zweite Nacht bei uns verbracht. Obwohl er eigentlich vorhatte, bald wieder zu fahren, bleibt er doch noch einige Tage. Es gefällt ihm hier und er arbeitet wirklich gut. Wir wollen 2-3 Zimmer im "Haus 3" (wir nennen ihn auch "Retreatanbau") notdürftig herrichten, denn z.Zt. ist noch kein Baugeld da. (Im gesamten Gebäudekomplex wird sich noch viel verändern, aber erst wenn die Pläne stehen.) Wir stellen allerdings schnell fest, dass sich „ein bisschen Farbe an die Wand“ gut anhört, aber auf losem Untergrund nicht viel Sinn macht ! Man kann den Putz mit bloßer Hand entfernen. Also dauert der notdürftige Ausbau doch etwas länger als angenommen. Das heißt, wir brauchen Hilfe: Vor allem haben wir Verputzerarbeiten zu vergeben !
Das winzige Zimmer über der "kleinen Werkstatt" scheint auf den ersten Blick und nach dem Abklopfen der Wände besser in Schuß zu sein. Bei näherer Untersuchung ist jedoch auch hier eine komplette Wand neu zu verputzen. Drei verschiedene Putze inklusive Tapete kommen zum Vorschein. Und im Dielenboden ist der Holzwurm. |
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Holzwurm im Dielenboden |
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Solche Muster finden sich unter dem Putz! |
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Do. 11.05.2006
Arbeitstechnisch kein großer Unterschied zum Vortag . . . außer, dass Christoph zu Hochturen aufläuft. Die Sandsteinwand in der kl. Werkstatt ist mittlerweile komplett freigelegt. Quer durch das Zimmer verläuft ein Träger. Wir sind uns sicher, dass sich darunter ein Holzbalken befindet und es eine Schande wäre, wenn man diesen nicht frei legen würde. Was meint ihr? Wir zumindest sind uns einig: „Der Putz muss runter.“ |
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Fr. 12.05.2006
Christoph reist schweren Herzens ab. Als Kinderarzt (bestimmt ein guter) wird er allerdings auch noch in seiner Praxis gebraucht. Danke für deinen Einsatz! Am Nachmittag beehrt uns Kai (aus Ffm) mit seinen Kindern, um sich einen Eindruck von der Altmühle zu verschaffen. Nachdem er einen Eindruck von der Stelle und alle einige Grillwürstchen bekommen haben, hat uns der gelernte Steinmetz so ganz nebenbei schon seine erste Arbeit untergejubelt. Lasst euch überraschen ! |
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Sa. 13.05.2006
Wir erwarten Petra, Björn, Drazen und Steffi aus Kaiserslautern. Sie treffen später als erwartet ein, da sie sich offenbar spiralförmig an die Altmühle herangetastet haben. Drazen und Steffi arbeiten in der kleinen Werkstatt und im ersten Stock die Sandsteine aus der Wand heraus.
Nachdem eine Lampe in der Mitte des Zimmers entfernt wurde und eine uralte Verteilerdose geöffnet wurde, entscheiden wir uns die Elektroleitungen neu zu machen. Das Innenleben lässt jedes Vertrauen schwinden.
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Drähte quasi ohne Isolierung |
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Auch Björn entfernt in der Zwischenzeit im Haupthaus weiter losen Putz.
Einige Zeit später stößt auch noch Gabi zu uns. Sie macht Fotos, die uns wieder einmal völlig begeistern. Wir überlegen, einen Kalender oder Postkarten herauszugeben.
Johannes verbringt fast das ganze Wochenende am Computer und erstellt die „Frühlings-Impression“ (siehe ganz oben auf dieser Seite) - mit eigenen Fotos - sowie eine neue Seite für das Internet-Tagebuch.
Am Abend sind alle mit der geleisteten Tagesarbeit zufrieden.
Gabi, Erika, Ellen und Maria vertreiben sich in der Küche die Zeit mit dem "Schnippeln“ von Obst und Gemüse. Das Ergebnis kann sich sehen und genießen lassen. Zuvor wird aber noch gemeinsam meditiert. Schließlich ist Karmapas Geburtstag! Der Abend klingt aus mit dem Film „Geheime Reise nach Tibet“, den Björn mitgebracht hat. |
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Da ganz oben neben dem Kamin steht er... |
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Das ist nach unserem Geschmack...
Christian aus Kaiserslautern kommt vorbei, um den Kamin auf Dichtigkeit zu überprüfen, denn wir hatten einige (ehemals) feuchte Paneele unter dem Dach entdeckt. |
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Tolle Farben, nicht? |
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Ungewohnte Perspektive |
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Zum Glück ist der Kamin und die Verkleidung in Ordnung. Dafür bekommen wir das Schauspiel auf dem Dach. Sofort ist Johannes - unser Drachenflieger - oben und macht Fotos. |
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Der Gladiator |
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So. 14.05.2006
Unsere Gäste haben alle gut geschlafen und sind schon recht früh wieder auf den Beinen. Die Sonne wirft ihre ersten Strahlen über die Dächer der Altmühle. Somit ist klar, dass wir im Hof frühstücken. Während die einen das Frühstück vorbereiten, vertreiben sich die anderen die Zeit mit dem Anfertigen von Schützerknoten. Wer „des Knotens“ nicht mächtig ist, bekommt eine Einweihung. Erste Erfolge sind nach 2-3 Anläufen zu sehen.
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| Am Nachmittag kommt Wilfried zum Umtopfen der schönen, alten Pfennigbäume deren „Schuhe“ mittlerweile etwas zu eng geworden sind. Die Pflanzen haben im Keller überwintert und müssen erst einmal herausgewuchtet werden. In kurzer Zeit stehen alle im Hof. Nachdem sich Wilfried einen Überblick über den derzeitigen Blütenstand im Garten gemacht hat, pflanzt er uns noch Kiwis, Zucchini und Kürbisse. |
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| Über der Eingangstür zur Wohnung von Johannes und Maria sitzt ein scheuer Gast und beobachtet das Hin- und Hergelaufe. Mittlerweile fliegt er nicht mehr davon...und wundert sich sicher, warum diese Menschen immer dasselbe von sich geben: "Om mani peme hung". |
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| Inzwischen konnten wir das Alter der Zeitungen, die unter den Tapeten klebten, entziffern. Interessant zu sehen, dass die großen Seiten der Frankfurter Zeitung damals fast keine Fotos enthielten, sondern mit Artikeln gepflastert waren. |
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Mo. 15.05.2006
Wir besorgen Baustoffe für die anliegenden Renovierungen. So kann es morgen weitergehen.
Dann fällt uns noch ein, dass heute Catys Geburtstag ist ! Als langgediente Messdiener (zumindest gibt Johannes seine ganze Erfahrung ein) posieren wir für das Glückwunsch-Foto.
Am späten Abend treffen unerwartet Dieter und Peter mit ihren Wohnmobilen ein. Das Austauschen von Neuigkeiten verschieben wir allerdings auf morgen, denn wir waren schon auf dem Weg in die Betten. |
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Di. 16.05.2006
Didi findet sofort eine Arbeit nach seinem Geschmack. Seit langem wollen wir das alte Mühlrad „ kindersicher“ machen. Hier klafft ein ungesicherter Abgrund von 3 Metern. Bislang hatten wir aber noch keine Zeit dafür gefunden, außerdem ist ein Geländer dieser Größe nicht gerade billig. Kurzerhand wird die Vergitterung der Balkontür zweckentfremdet. Dieter macht sich mit viel Geschick an die Montage.
Derweil macht sich Peter in der Küche nützlich, bevor er in der ehemaligen "kleinen Werkstatt" die alten Elektrokabel entfernt und den Rest des Holzträgers freilegt. Da sich leider auf unseren Aufruf per Mail noch kein Verputzer gemeldet hat, verzieht sich Rudi in die zu renovierenden Zimmer und schwingt die Kelle.
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| Maria hat heute „die Versorgung der Mannen“ und unseres Retreatgastes Christel übernommen. Heute wird gearbeitet bis es dunkel wird. Anschließend lauschen wir bei der gemeinsamen Meditation der angenehmen Stimme von Dieter. |
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Immerhin: unsere Werkzeuge machen wir Männer selber sauber! |
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Mi 17.05.2006
Maria muss heute schon sehr früh zur Arbeit. Dieter arbeitet weiter an dem Geländer und Peter besorgt im Baumarkt Dachlatten und Gipskarton-Platten, um eine Decke abzuhängen. Rudi macht seinen Meister im Verputzen und Edgar legt im kleinen Zimmer Wände frei, wobei immer mehr Löcher und Risse auftauchen. Trotzdem kommen wir gut voran. Die Jungs sind eine große Hilfe. Gegen späten Nachmittag bekommen wir noch Besuch aus Mannheim. |
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Do 18.05.2006
Nach einem kleinen Frühstück geht die Arbeit weiter. Heute wollen wir in der "kleinen Werkstatt" die Decke abhängen. Peter und Dieter übernehmen diesen Job. In der Mitte des Zimmers hängt ein Teil der Gipsdecke herunter, was uns nicht weiter stört. Bis wir feststellen, das es NICHT nur das übliche Stroh mit dem Gips ist, das abgesackt ist, sondern dass der komplette Querträger durchgefault ist !! Das bedeutet sofortigen Baustopp ! Auch in dem Zimmer darüber, denn dort steht an der selben Stelle eine (schiefe) Ziegelwand, die an diesem Tag hätte verkleidet werden sollen.
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Absenkung der Decke im Bereich des durchgefaulten Trägers |
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Das weitere Vorgehen muss mit den Architekten besprochen werden.
Klaus meldet sich an, um die Duschen und WC´s zu planen. Er läuft durch das Anwesen und verschafft sich Überblick über weitere Details des gegenwärtigen Zustandes. Dann machen wir uns über den mitgebrachten Kuchen her. Der Flur im OG ist soweit verputzt, dass die Decke zum Streichen vorbereitet werden kann. Unsere Mädels sind schon ganz unruhig und würden lieber heute als morgen zu Pinsel und Farbrolle greifen. . . habt noch etwas Geduld, eure Zeit wird kommen.
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Fr 19.05.2006
Das Wetter spielt mit und so macht sich Peter daran, das Geländer zum Mühlgraben zu streichen. Edgar schneidet derweil die Buchsbaum-Hecke, die es dringend nötig hat. Er hat sich am Vorabend selbst geoutet mit der Aussage: „Ich hab mal eine Gärtnerausbildung gemacht.“ Das hat er nun davon! Im übrigen leistet er vorbildliche Arbeit. Den Arbeitsplatz zu säubern und die benutzten Werkzeuge (nach Möglichkeit in ganzen Stücken) an ihren Platz zu bringen ist nicht unbedingt selbstverständlich. Danke, Edgar!
Heute ist Maria unsere „Chefköchin.“ Auf dem Plan steht Auflauf: Mmmmh, werden wir verwöhnt!
Johannes verbringt den ganzen Tag damit, ein Computerproblem zu lösen. Er sitzt zwar gern am Rechner, aber er freut sich auch darauf, wieder mit den anderen gemeinsam Wände einreißen und wieder aufbauen zu können.
Am Nachmittag wird im Obergeschoss der alte Teppich entfernt. Keine schnelle Sache, denn er ist teilweise geklebt und teilweise festgenagelt. Morgen soll der Boden abgeschliffen werden. Bis dahin ist noch einiges zu tun. Das muss allerdings vorläufig warten, den um 23:00 Uhr ist nach einem langen Tag endlich Feierabend.
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Chefköchin |
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