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13.-17.04. 2006
Über die Osterfeiertage 2006 fand in Heidelberg-Eppelheim der "Osterkurs" - eine Reihe buddhistischer Vorträge - mit Lama Ole Nydahl sowie ca. 1700 Gästen statt. Zu diesem Anlass hatten wir eine Präsentation der Altmühle vorbereitet. Fotos und Texte auf mehreren Stellwänden sowie ein Film zeigten die besondere Stimmung der Altmühle sowie das Potential, das sich hinter den alten Mauern verbirgt und darauf wartet, genutzt zu werden.


Die Vorbereitung der Präsentation hat in den letzten Wochen schlaflose Nächte gekostet, aber wir sind mit vielen, sehr positiven Reaktionen belohnt worden. Die schönen Fotos sowie der Film haben bei vielen die Sehnsucht geweckt, in der Altmühle zu helfen bzw. zu meditieren. Das freut uns sehr.
Lama Ole Nydahl und die Bewohner Ellen, Rudi, Maria, Johannes
 
     
Am Ostermontag nach dem letzten Vortrag kam Lama Ole Nydahl zu einem kurzen Besuch in die Altmühle. Hier ein paar Bilder zu diesen wichtigen Ereignissen:

Die Gäste warten gespannt und der Parkplatzdienst ist bereit....
 
Endlich treffen sie ein. Hannah Nydahl hat heute Geburtstag und wir empfangen sie mit einem Ständchen, einer großen Torte und einem Strauß Blumen.
 
Die Begrüßung ist herzlich und wir nutzen die Gelegenheit den Grund dieses Treffens in Erinnerung zu rufen: Jeweils 2 Vertreter aus den Zentren im Umkreis von 150 km sowie treue Helfer (wegen Parkplatzknappheit konnten wir leider nicht mehr einladen) kamen, um die Altmühle kennenzulernen und ihre Eindrücke in den jeweiligen Zentren weiterzugeben. Die Altmühle ist ein Projekt für viele!
 
Das Essen mit Ole (sie hatten den ganzen Tag noch nichts gegessen und es ist bereits 17 Uhr) fällt sehr kurz aus. Nach der Vorspeise - einer leckeren Brühe - springt Ole auf, um einen Platz für die Phurba-Statue zu finden. Diese Statue ist ein Geschenk an die Altmühle, stammt von Konrad Schreyer und stand einige Jahre im Buddhistischen Zentrum Hamburg.
 
Als Ole zuerst nach einem Standort im Garten sucht, stürzt sich eine Schar kräftiger Männer bereits in die Scheune - wo die Statue lag. Wir können sie gerade noch vom Weg in den Garten zurückhalten, weil Ole mittlerweile einen besseren Standort im Innenhof ausgemacht hat.
Mit vereinten Kräften wird der ca. 500 kg schwere Phurba aufgerichtet - gemeinsam sind wir stark!!
 
 
...der Schutz des Lamas
 
Aaahh!
Danach geht es in die Scheune. Ole erste Worte sind:
"Das hier ist die natürliche Stelle für eine Gompa. Ich kann mir keine Stelle vorstellen, die besser wäre, wie das hier.... Es ist die Stelle für eine Gompa, ist es nicht? Man geht am Phurba vorbei, kommt hier runter - übrigens mit der rechten Schulter an ihm vorbei - und dann kommt man hier runter und meditiert. Das ist doch toll.... Altar in der Mitte, wo die Kraft ist."
Mit der gemeinsamen Mahakala-Anrufung wird die zukünfige Gompa eingeweiht.
Dann verschwindet der Lama in einem Loch im Boden....

... dem Gewölbe-Keller, den wir kürzlich "entdeckt" haben. Mit der Taschenlampe bewaffnet und gefolgt von Johannes. Es gibt keine Nagas da unten, soviel wissen wir nun.
   

Kurz bevor sie gehen, rückt noch die Schwefelquelle ins allgemeine Blickfeld. Sie entspringt seit jeher im Hof und verbreitet mit ihrem Plätschern eine ruhige Atmosphäre. Das Wasser kommt aus tiefen geologischen Schichten und ihm werden Heilwirkungen nachgesagt - Analysen haben sehr gute Trinkqualität bestätigt.

(Schwefelwasser wird bei Kurkliniken eingesetzt zur Behandlung von rheumatischen und Verschleißkrankheiten des Bewegungsapparates sowie bei Hautkrankheiten wie zum Beispiel Ekzemen, Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte (nach Informationen der Krankenkassen).)

 
 
Ole trinkt gleich 3 volle Becher und entscheidet dann, dass eine Medizinbuddha-Statue über der Quelle angebracht werden soll.
   
 
"Diese Stelle ist einzigartig.... So hat man gelebt bevor die Welt verrückt wurde."   Auf bald wieder!!
   

Vielen Dank allen Hellfern!


 

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