So. 01.04.2007
Wolfhard poliert die „Guzzi“ auf Hochglanz , um damit zum Osterkurs nach Berlin zu fahren.
Maria treibt sich mal wieder in Möbel- und Baumärkten herum. Ihr Lieblings-Spielplatz, denn sie ist verantwortlich für eine durchgängige Gestaltung in der Altmühle und sucht nach Lampen- und Möbel- und Türgriff-Designs. |
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Mo. 02.04.2007
Volker ist angereist, um unsere Buchführung zu checken. Und mit der Ankunft von unserm Volker wird die Grillsaison eingeleitet. Und ein waschechter Saarländer will dezu Grummbersalat. Gesagt, getan. Die zwei Saarländer Buwe sind voll konzentriert bei der Vorbereitung, als Chris anruft und fragt, ob er und sein Kollege zum Essen kommen können, da sie in der Nähe arbeiten. Und so ist an diesem sonnigen Tag der Mittagstisch voll besetzt. Nach dem Esse „reitet“ Wolfi von dannen. |
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Di. 03.04.2007
Noch ein Bewohner, der uns heute verlässt: Johannes ist urlaubsreif und verzieht sich einige Tage in die Sonne von Bordeaux. |
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Sa. 07.04.2007
Gleich 6 Freunde reisen zum einem längeren Aufenthalt an. Silke, die sich vorgenommen hat, unseren Mahakala zu bemalen, Andi, Daniel und Moni aus Zürich sowie Peter und Anke. Die Arbeit am Mahakala erfordert volle Konzentration und dauert lang. Von morgens früh bis spät am Abend arbeitet Silke im Hof. Da immer strahlender Sonnenschein vorherrscht, hat sie am Ende der Woche eine schöne Vorbräune für den Kurs in Karma Guen (Südspanien). Auch die anderen haben Farbe bekommen. Bei Moni geht es mehr ins Rot, als ins Braun. Hier wird klar, dass in dieser Woche vier Dinge lebensnotwendig sind: Sonnenbrille und Sonnenöl, Schwenker und viel Flüssigkeit.
Im internationalan Austausch wurde auch noch erklärt, warum man zum "Schwenker" niemals "Grillgut" sagt.
Die Saarländer zeigen hier eine tiefe Weisheit, einen quasi angeborenen Instinkt zur Überwindung der dualen Sichtweise. Wie bereits Buddha erläutert hat, sind Erleber, Erlebtes und der Vorgang des Erlebens Teile ein- und derselben Ganzheit. Die buddhistischen Methoden zielen auf die Überwindung dieses grundlegenden Schleiers der dualen Sicht.
Quasi in Vorwegnahme der Überwindung der dualen Sicht bezeichnen die Saarländer das "Grillgut", den "Grillenden" sowie den "Grillrost" als "Schwenker"!!
Da können wir Ausländer uns nur verbeugen vor soviel tiefer Einsicht! |
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Fr. 13.04.2007
Wir sitzen gerade (wie sollte es anders sein) beim Abendessen im Hof, als Wolfhard wieder eintrifft. Nach einer herzlichen Begrüßung macht er sich dann über die Reste her. Da am Wochenende eine Benefizveranstaltung zugunsten des Europazentrums stattfindet und unsere „Waschstraße“ (zum Reinigen der Teller und Tassen) noch ausgebaut werden soll, macht sich Andi mit Unterstützung an die Arbeit, bevor es dunkel wird. Da der Bau der Gestelle für die Wannen dann aber doch mehr Zeit in Anspruch nimmt, als angenommen, wird kurzerhand ein Baustrahler aufgestellt und so kann weiter gesägt, gebohrt und geschraubt werden. |
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Benefizwochenende zugunsten des Europazentrums
Sa. 14.04.2007
Der Morgen läuft gemütlich an. Um 10:00 Uhr wollen die einzelnen Teams aufbauen und um 11:00 Uhr soll es losgehen.
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Der Getränkestand wird aufgebaut. |
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Es entsteht eine Bühne für die vier Bands! |
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Profis am Werk. |
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Angeboten werden Shiatsu, Reiki, Massage, Klangmassage, Farbtypberatung, Krankengymnastik, TsaTsas und Rangdröll sowie Akt- und Portraitaufnahmen. Es gibt einen riesigen Flohmarkt, einen Kaffee und Kuchenstand, einen Waffelstand sowie eine Grillecke mit leckerem Grillgut ;-) und auch Frikadellen.
Leider muß Konrad, der Pilot des angekündigten Tragschraubers, wegen Krankheit absagen. |
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Die Gießener bereiten den Grill vor. |
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Glückskekse mit buddhistischen Weisheiten. |
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Tsa-Tsas (traditionelle Halbreliefs aus Gips. Sie stellen Buddha-Formen, Stupas und andere Glückssymbole dar.) |
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Auch eine Kinder-Belustigungsecke ist eingerichtet. Hier wird gemalt, getöpfert und geknetet. |
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Der Grill wird schon mal angeheizt. |
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Ein Mann und sein Spielzeug! |
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Ein Mädchen und sein Spielzeug! |
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| Für unsere kleinen Freunde sind drei Määnzer mit zwei ihrer Ponys angereist und bieten Ponyreiten an (ein Renner). |
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Das waren doch eher Pferde, als Ponys, oder? |
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Die Ponyflüsterin. |
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Soo klein und sooo ein großes Pferd...!!!
Da kann man schon mal etwas skeptisch sein! |
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Glückliche Kinderaugen lachen sich ins Herz der Ponys... oder so ähnlich?!
Nein...die Ponys lachten sich ins Herz der Kinder...
...oder so... |
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Der Flohmarkt ist ein Riesen-Erfolg und bringt fast ein Drittel der gesamten Spenden. |
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Viele interessante Sachen werden getestet und dann verkauft nach dem Motto: "Wieviel soll ich dafür geben?", "Keine Ahnung, was meinst du?", "Im Geschäft würde ich 10 Euro dafür zahlen .", "Na, dann gib doch 7 Euro.", ...(Überlegen)... "Ich gebe 20!" |
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| Mehrere Bands spielen auf der Bühne und um 17:00 Uhr zählen wir 180 Leute im Hof! Da sich viele in unterschiedlichen Räumen bei den verschiedenen Angeboten sowie bei den Ponys aufhalten, sind also sicher mehr als 200 Personen vor Ort!! |
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Der Soundcheck klingt schon vielversprechend! |
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Und dann geht's richtig los mit irischer Musik! |
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Am späten Abend räumen die Rockin' Yogis ab. |
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| Am späten Abend ist Disco im Keller. Und . . . wie könnte es anders sein: Das Lagerfeuer im Hof lädt viele zum gemütlichen Beisammensein ein. |
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So. 15.04.2007
Für den Sonntag sind keine festen Uhrzeiten geplant. Zum einem ist nicht klar, wie lange die Party geht, und wie lange die Freunde noch "Luft" haben. Zum anderen wissen wir nicht, wie viele Besucher noch kommen und wollen spontan reagieren können.
Spontan improvisieren
müssen wir dann wirklich, denn es gibt so gut wie kein Fleisch und anderes Essen mehr!
Lediglich Waffeln im Überfluss. Unser Koch hat für heute kein Essen geplant, denn die Veranstaltung sollte ja wie am Samstag weiterlaufen. Es kommen aber immer mehr Leute und die Party war kürzer, als gedacht.
Der Brunch fängt auch nicht erst um 10:00 Uhr an, da die ersten Freunde schon um 8:00 Uhr wieder auf der Matte stehen und Hunger haben.
So wird kurzerhand mit einigen Freiwilligen ein Notplan entworfen, die der Speisung der Armen durch Jesus in nichts nachsteht! (Ihr erinnert euch: nur 2 Fische und 5 Brote für das ganze Volk, und alle wurden satt.)
An mehreren Tankstellen werden 30 kg Kartoffeln und einige Eier besorgt. Frauke und Harald bereiten aus dem restlichen Fleisch und dem, was sonst noch in der Altmühle aufgetrieben werden kann eine indische Pfanne, Reis wird aufgesetzt und Bratkartoffeln gemacht. Letztendlich werden alle Anwesenden richtig satt, was an ein Wunder grenzt!! Und es schmeckt!!!!
Einige Freunden machen im Hof, mit Besen und Müllsäcken ausgestattet, wieder etwas "Kultur" und so geht die Veranstaltung nach kurzer Zeit bis in den Abend hinein weiter.
Am Abend werden die - tatsächlich noch übriggebliebenen letzten Würstchen - unter den fachkundigen Augen von Erik gegrillt, bevor dieser noch zeigt, was alles beim Malen von Raketen beachtet werden muss.
An diesem Wochenende ist die stattliche Spende von 6000 Euro für das Europazentrum zusammen gekommen!!!
Ein riesiges DANKE an alle, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben. |
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Mo. 16.04.07
Wolfhart entfernt den haushohen Wust aus Knöterich neben dem Eingangstor und macht vorher noch schnell ein Foto von der Yogi-Höhle, die er bereits vor Wochen in den Busch geschnitten hatte.
Nix wie Quatsch im Kopp! |
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Mi. 18.04.07
Heute verbringt Klaus aus DA einen ganzen Tag bei uns und legt Anschlüsse für vier Waschmaschinen in den Keller. Die jetzige Waschküche soll ja zur Spülküche umfunktioniert werden, damit die Köche bei Veranstaltungen ungestört in der Küche arbeiten können. |
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Do. 19.04.2007
Heute ist ein besonderer Tag, denn über der Quelle wird eine schöne Sandsteinplatte angebracht. Hier wird bald eine Medizinbuddha-Statue aufgestellt.
Die Vorarbeiten im "L-Zimmer" sind abgeschlossen, so dass gestrichen werden kann. Dies übernimmt Alexandra aus Heidelberg, die heute dafür angereist ist. Ellen hat bereits damit begonnen, denn das Zimmer ist doch recht groß. |
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Fr. 20.04.2007
Wir sollen beim Kurs mit Lama Ole Nydahl in Köln die Altmühe präsentieren, was wir sehr kurzfristig erfahren. Jetzt bearbeitet Johannes ein paar Bilder und Texte, die dann gezeigt werden können. Dazu kommt der Film der Präsentation von vor einem Jahr.
Zum ersten Mal bekommen wir die Waldohreule vor die Kamera. Leider nur weit oben im Baum. So bekommt sie keinen Schreck. (Sonst höhren wir immer nur ihr monotones "Uh...Uh...Uh".) So haben wir auch die Gelegenheit bekommen, mal zu überprüfen, ob es wirklich eine Waldohreule ist.
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So. 22.04.2007
Wilfried, Jolanda und Uschi machen eine Gartenbegehung. Sie planen die nächsten Schritte fürs Jahr und beratschlagen, was noch vor dem Besuch von S.H. dem 17. Gyalwa Karmapa im Juni gemacht werden soll. Der Wein im Hof soll weitere Drähte zum Ranken bekommen und die Kübelpflanzen werden arangiert.
Ella, die diese Stelle bei der Benefizveranstaltung vorige Woche kennen gelernt hat, ist zum Arbeiten gekommen und hat sich vorgenommen, den Flur anzugehen. Jetzt entfernt sie die lose Farbe von den Wänden und genießt in den Pausen Kaffee und Kuchen.
Mo. 23.04.2007
Markus aus Köln macht sich in den kommenden Tagen - trotz andauernden Fiebers - auch als Helfer nützlich und befreit am ersten Tag mal schnell eine Wand vom Putz. |
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