So.06.05.2007
Im zukünftigen Büro werden zwei neue Heizkörper gesetzt und die Fensterlaibungen neu verputzt. Das Abriss-Kommando, welches im Eingangsbereich zum Retreatanbau den Putz und die darunter befindlichen Strohmatten entfernt (zu ihrer eigenen Zerstörerfreude) entdeckt mal wieder einen total morschen Deckenbalken. Dieser darf auch herausgerissen werden. Allerdings kommen die Jungs nicht mehr zu diesem Vergnügen, denn, der Balken fällt von selbst hinunter. Viele Helfer sind im Garten mit dem Jäten von Unkraut beschäftigt. Eine verantwortungsvolle Arbeit, denn wer statt "Unkraut" "Heilkraut" entfernt, bekommt "Mecker". Noch eine verantwortungsvolle Arbeit hat Olli angenommen. Er steht bis zu den Knien im Wasser und befreit zur Freude unseres Nachbarn den Wasserlauf hinter der Scheune von Algen und anderen Wasserpflanzen. Im Hof ist die Kreissäge im Einsatz, deren Gesang den ganzen Nachmittag zu hören ist.
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Fr.-So., 11.-13.05.2007
Ein suuuuper starkes Wochenende! Von überall kommen die Freunde. Wir können gar nicht aufzählen, wo überall gearbeitet wurde. Die größte Baustelle aber ist zur Zeit der Flur im Retreatanbau. Hier wird immer noch Putz entfernt. Und da auch heute nicht nur " Zerstörer," sondern auch "Aufbauer" anwesend sind, entscheiden wir uns (zum Leidwesen unserer Frauen), auch im uralten Bad im ersten Stock des "Retreatanbaus" weiterzumachen. Hier wird die Decke abgehängt und eine Dampfbremse angebracht. Die ersten Reinigungsarbeiten beginnen. Die Fenster in der Gompa und die ehemaligen Produktionsräume werden innen und besonders außen ein erstes Mal gereinigt und von Spinneweben befreit.
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Wer einem anderen eine Grube... |
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"Der Baum ist zu dick für die Säge!" |
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Hier wird organisiert. |
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Eine Dampfsperre für das uralte Bad. |
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Auch Architektinnen können fest zupacken! |
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Der Mann für alles! |
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Neue Lichtschalter vor dem Mediraum. |
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Das komplette Treppenhaus mit dem Schwingschleifer behandeln....das macht Spaß! |
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Do.17.05.2007
Es regnet. Ja, es ist nicht zu glauben, aber auch in der regenärmsten Region fällt ab und zu etwas Wasser vom Himmel. Heute, am Vatertag, rechnen wir nicht damit, dass Väter oder Nichtväter zum Arbeiten kommen, denn Erstere sind bei ihren Familien und Letztere sind i.d.R. "auf Tour". Um so erfreuter sind wir über die unerwartete Hilfe die dann doch eintrifft. Also werden Fenster geputzt, Regale aufgebaut, und Wände grundiert. |
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Fr.-So. 18.-20.05.2007
Als Frauke, Harald und Mara eintreffen, um sich um das leibliche Wohl der Freunde zu kümmern, wird schon wieder überall "gewerkelt." Das ganze Wochenende herrscht ein reges Kommen und Gehen. Für einen solchen Haufen zu kochen, bei dem man nicht weiß, wieviele Münder gestopft werden müssen, ist schon eine richtige Herausforderung. Während im Flur des Haupthauses die Farbe von der Decke und den Wänden geschruppt wird, wird im zukünftigen Büro und in der Wohnung von MaJo bereits wieder gestrichen. |
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Überall wird schon geputzt - das erste Grobputzen bevor der hohe Besuch kommt. |
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Immer in einer Staubwolke befinden sich Volker und Florian. |
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So sieht es momentan im Flur aus! Wie soll das noch alles fertig werden? |
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Mit schwerem Herzen räumen wir in der Frühe nach einem kräftigen Frühstück die neue Gompa aus und machen sie für einige Tage wieder zu einer Baustelle. Hier sind noch einige Schönheitsreparaturen zu erledigen. Teilweise ist der provisorische Boden gebrochen und im Boden (also in der Decke über dem Stockwerk darunter) machen einige Heizungsrohre richtigen Lärm, wenn jemand über den Boden läuft und sie mitschwingen. Nun sind ab 10:00 Uhr hier auf ein Neues das Surren von Schleifgeräten und das Knattern eines Pressluftkompressors zu hören. |
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Im Flur des Retreatanbaus finden wir nicht nur einen durchgefaulten Balken, sondern auch eine statische Konstruktion, die uns fast das Blut in den Adern gefrieren lässt. |
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Da waren keine Profis am Werk! Das Treppenhaus liegt zum großen Teil nur auf einem Brett auf!!! |
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Weiter geht's mit dem Abschlagen von Putz. |
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Baugerüst auf der Treppe. |
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Hier - oben im Treppenhaus - kommen Gipsplatten hin. |
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| Im Treppenhaus des Retreatanbaus wird die Decke zum Dachboden (dort, wo das Dachfenster sitzt) mit Gipsplatten verkleidet, während im Erdgeschoss ein morscher Balken entfernt und durch einen neuen ersetzt wird. Dort wo später ein neuer Eingang zur jetzigen Vorratskammer entstehen soll, wird ein Türsturz eingebaut. So kann in der kommenden Woche oder am Wochenende die Wand wieder verputzt werden. Es wird bis spät in die Nacht gearbeitet. (Befehl des gnadenlosen Bauleiters.) |
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Spät in der Nacht. |
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Chris hat den durchgefaulten Balken sowie die gewagte Konstruktion ersetzt. Jetzt ist und wohler. |
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Schon schwierig, in solchen Zeiten ein ruhiges Plätzchen zu finden! |
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Die treue und unerschrockene Gina, die nichts mehr hört und kaum noch sieht ist immer gut drauf! |
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| Und zu später Stunde, am Lagerfeuer im Hof, spielen uns zwei Musiker mit ihren E-Gitarren (zum Tanz) auf. Wer sich hier an ein "kleines gallisches Dorf mit einem Barden und dessen unguten Erfahrungen" erinnert fühlt, dem sei versichert, dass es unseren Beiden besser erging. |
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Unsere neue Feuerstelle! |
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Mo.21.05.2007
Besuch aus Bonn mit Zwischenstop in Darmstatt besucht die Altmühle. Bei nettem Gespräch am Mittagstisch stellt sich heraus dass Christof ein Schreinermeister ist, was zur sofortigen "Verhaftung" und "Zwangsarbeit" führt. Mi.23.05.2007
Im Flur des Haupthauses werden die bis dato frei liegenden Heizungsrohre isoliert und verkleidet. Im Hof singt den ganzen Nachmittag die Kreissäge und so ist am Abend der riesige Holzhaufen weggesägt.
Do.24.05.2007
Und weiter geht es im Text. Die Verkleidung der Heizungsrohre im Haupthaus wird beendet. So kann morgen gestrichen werden. Katja aus SB hat sich (extra zum "Streicheln") für Freitag angesagt. Eine der vielen Angelikas aus Kölle hat überraschend vieeeeeeeel Urlaub "übrig" und kommt, um uns tatkräftig in Wort und Tat zu unterstützen. Ihr erstes Vorhaben? Den Teppich im Vorraum zur Gompa reinigen, Regale abbauen und alles in den Raum darunter befördern. Anschließend werden die Wände bis halbhoch gestrichen.
Wolfhart ist damit beschäftigt, die Fenster der Ställe zu putzen. Auch das Vogelbild in der Durchfahrt wird gereinigt. Im Vorraum der beiden Gäste-WCs unter der Gompa sind noch riesige Löcher in der Decke. (Wir berichteten und zeigten diese "gelungenen Durchbrüche") Diese werden "geflickt."
Eine gute Fee bringt die Waschküche wieder auf Vordermann und putzt die Küche. Tausend und abertausend Dank! Die Meisterin aller Farbrollen aus SB trifft ein und freut sich auf ihr Vorhaben am nächsten Tag. STREICHEN!
Ein ganz besonderes High-Light dürfen wir dann miterleben, als plötzlich ein Löschfahrzeug der Osthofener Freiwilligen Feuerwehr vorfährt und 3 (in Worten drei) mit dicken Schläuchen bewaffnete "Feuerlöschermeister" Wolfi´s schönes Garten-Feuer freiwillig löschen wollen. Nach kurzer Gegenwehr stellt sich dann aber heraus, dass sie unser Feuer nicht nur aus machen WOLLEN, sondern auch DÜRFEN. Ihre Argumente sind besser.
Nachtrag: Heute, 12.Juli bekommt der Tagebuch-Macher die Bilder (er spricht gerne von sich in der dritten Person...).
Da diese Seite schon so voll ist, gibt es die Bilder nun hier zu sehen. |
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Fr. 25.05.2007
Endlich. Heute wird der Flur gestrichen und das Gästebad zum Streichen vorbereitet. Im Flur des Retreatanbaus werden die letzten Gipsplatten an die Decke angebracht.
Die Fenster der Gompa werden von außen gereinigt und am Abend meditieren wir gemeinsam.
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Hihihi!! |
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Die Streich-Amazone. |
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Typische Kriegsbemalung einer Streichamazone. |
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Sa. 26.05.2007
Das vorletzte Wochenende vor Karmapas Besuch und noch soooviel zu tun!! Viele Freunde sind in Spanien - Karma Guen - zum großen Meditationskurs gefahren und wir sind nicht sicher, ob überhaupt Helfer kommen.
Aber: auf die Freunde ist Verlass. Man merkt, dass die Zentren von Mittelrhein und West ihr Bestes geben wollen und die Stelle für den ersten Besuch Karmapas so schön wie nur irgend möglich herrichten wollen. Das zeigt sich (und das schon seit vielen Wochen) in den unermüdlichen, freudvollen und freundschaftlichen Aktivitäten. Es gibt keinen Streit trotz der vielen und großen Aufgaben.
Am Vorabend treffen viele Kölner ein, um am nächsten Morgen frisch und fröhlich loslegen zu können. Heilbronns arbeitswillige Jungs treffen gegen Mittag ein. Gerade rechtzeitig, um noch eine kleine Stärkung einzunehmen, bevor sie ihre Muskeln spielen lassen.
Am Nachmittag ist der Flur bis auf die Türen fertig gestrichen. Im angrenzenden Gäste -WC soll noch die Leimfarbe entfernt werden. Nach einigen Spachtelstrichen ist uns aber mal wieder klar dass "Plan A" verworfen und "Plan B" ausgeführt werden muss. Die Leimfarbe und die undefinierbare Schicht darunter müssen ab. Ein Tagewerk für Herbert.
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Das Büro macht Fortschritte. |
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Viel Unterstützung bekommen wir immer aus Leimen! Das freut uns besonders. |
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Die Zeit ist knapp - manche Arbeiten wie der Wirbelwind. |
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Als Tagebuch-Reporter entwickelt man so seine Tricks. Die Kamera spornt manche sogar zu noch schnellerem (Weg-)laufen an.
Aber das hier hilft: "Ich hab da noch eine Aufgabe für dich...".
Und dann ganz schnell knipsen! |
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...oder man springt hinter einem Versteck hervor und stellt sich den Leuten überraschend in den Weg. |
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Christel ist ganz willig. |
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Bevor sie von der Maschine weggezogen wird. |
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Das beliebte Männerspielzeug. |
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Die Säge singt ihr Lied. So ungefähr 2 Wochen lang. |
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Wir haben echt viel Holz vor der Tür!! |
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Einiges Kopfzerbrechen macht uns die Anfrage in einer Mail von Ramona (eine Freundin die vieles um die Reise von Sherab Gyaltsen herum organisiert) mit dem Wunsch bzw. der Frage, ob die Einweihung von Sherab Gyaltsen nicht eventuell in der Scheune statt finden könnte!! Wer die Scheune im derzeitigen Zustand sieht, kann sich das kaum vorstellen. Sie ist zum Bersten mit (Bau-)Materialien angefüllt, mit Spinnweben bis in die luftige Höhe von 10 Metern ausgekleidet, es gibt kein richtiges Licht, keine Fenster...
Eine zusätzliche Aufgabe die wir bis zu Karmapas Kommen nicht bewältigen können, da es ja auch noch eine Menge anderer Baustellen im wildesten Zustand gibt! Da aber Karmapa bei seinm Besuch auch durch die Altmühle geführt werden soll, beginnt Wolfhart damit, die Scheune aus- und umzuräumen. Wie sich herausstellt und wie auch zu erwarten war, eine Aufgabe für viele Tage. In der kommenden Woche wird die Kreissäge nicht stillstehen und viele Kubikmeter Bauholz (Latten, Bretter, alte Türen, Dielen...) zu Brennholz zerkleinert. Irgenwo muss das alles ja hin!
Es ist nicht alles aufzuzählen, was und wo an diesem Wochenende überall gearbeitet wird. Auf dem ganzen Gelände wird geschafft. (Wie der Saarländer saaad.) Einer, der zwar selten bei der Arbeit zu sehen ist, der aber oft bis spät in die Nacht (zum Leidwesen vom Schatz ?) noch arbeitet, ist Johannes. Er hat die Aufgabe, ein Geschenk für Karmapa anzufertigen und die Präsentation zu entwerfen.
Der seit Tagen angekündigte Regen kommt am Abend. In kluger Voraussicht baut Christopher den Grill, der am Abend zum Einsatz kommen soll, in der Durchfahrt auf. Eine weise Entscheidung, denn das Gewitter entlädt sich mit seiner ganzen Kraft, Feuchtigkeit und zum Schrecken der Kinder auch mit seiner ganzen Lautstärke während des Essen-Fassens am Grill. Die Gewitterfront steht direkt über uns und man kann für einige Sekunden ein leises Knistern vernehmen. Plötzlich knallt es, laut und trocken. Uns fährt der Schreck durch die Glieder und ein Kind rennt schreiend an der Hand seine Vaters quer über den Hof zum schützenden Keller. Danach gibt es kein Licht mehr in der Scheune und in der Einfahrt. Der Schutzschalter ist herausgesprungen. Zum Glück ist sonst nichts passiert.
Der Schlaf in dieser Nacht ist tief und erholsam. Am nächsten Tag geht es schon früh wieder weiter. Die Freunde sind voller Elan und ein jeder ist mit Spaß bei der Sache. Zur unserer besonderen Freude treffen am Nachmittag noch einige Jungs mit handwerklichem Geschick ein! Das absolut gigantische, ja, nicht für möglich gehaltene ist aber (haltet euch fest) Janosch. Er beherrscht die Kunst des . . . VERPUTZENS ! Ein gefundenes Fressen, wie man sagt. Und es ist eine Freude, ihn bei der Arbeit zu sehen. Janosch bekommt einen Tag später noch Unterstützung von Thomas. Christof - seines Zeichens Schreinermeister (auch noch Meister! Wir berichteten.) - baut mit einem Helfer für uns ein Holzgestell für die Waschmaschinen, die nun bald im Keller zum Einsatz kommen werden.
Wir beenden diesen Tag, mit einer gemeinsamen Meditation am Lagerfeuer. Der Nächste Tag ist - wie alle zuvor - mit freudvollem Arbeiten ausgefüllt. So ist Thomas in der Müllbude damit beschäftigt, die verschiedensten Materialien zu trennen und zu ordnen. So behalten wir den Überblick und können gezielt entsorgen. Ungetrennter Müll ist auf der Deponie um ein Vielfaches teurer, als getrennter Müll.
Ulla holt Betten, die in der Scheune gelagert wurden, um sie zu reinigen. Sie sollen anschließend ins L-Zimmer und ins Wohnzimmer wo die Mönche übernachten werden.
Di-Do., 29.-31.05.2007
Unsere derzeitigen Dauer-Retreatgäste sind uns in diesen Tagen eine riesige Hilfe. Janosch entscheidet sich, uns bis zum Besuch von Karmapa zur Verfügung zu stehen! Er lässt dafür einen Job sausen. Das ist ein Geschenk des Himmels! Angelika (mit Kasselerfahrung) und Janosch machen sich an allen Ecken und Enden nützlich. Noch eine Woche. Das heißt, es geht in den Endspurt.
Immer wieder tauchen Arbeiten auf, die es noch zu erledigen gibt und mit denen keiner gerechnet hat. Trotzdem scheinen wir gut voran zu kommen. Und dann bekommen wir eine E-Mail die uns durchrüttelt. Das Organisationsteam um Karmapa hat seinen ursprünglichen Wunsch geändert und regt nun an, dass der Empfang Karmapas in der Scheune stattfindet!!
Das war auch unser ursprünglicher Wunsch gewesen. Nur waren die Organisatoren um Karmapa herum bislang davon ausgegangen, dass der Mediationsraum ausreichend groß für die Begrüßungszeremonie wäre. Es soll ja keine offizielle Veranstaltung stattfinden, da Karmapa nur auf der Durchreise ist und die Altmühle kennenlernen soll.
Jetzt waren alle Vorbereitungen seit Wochen auf die Nutzung des Mediationsraum ausgerichtet und nun kommt dieses Mail! In einer mitternächtlichen Krisensitzung treffen sich die noch wachen Mitbewohner. In einer ersten Reaktion versuchen wir, die Verantwortlichen zu erreichen, um ihnen klarzumachen, dass wir das unmöglich schaffen können. Dann aber überlegen wir weiter und erste Ideen kommen, wie es vielleicht doch machbar wäre. Wir gehen zusammen in die Scheune und machen einen Plan. Am nächsten Tag legen wir sofort los. ÜBERRASCHUNG !!
Nur soviel: Johannes berührt 2 Tage lang nicht mehr die Erde, denn er bewegt sich nur noch auf Leitern in schwindelnder Höhe fort. Mehr dazu später.
Das Brennholz vor den Ställen wird neu gesetzt. Es wird geputzt, geschruppt und wieder geputzt. Der Wäschetrockner wird im Keller installiert und eine Fee bereitet unter anderem ein fantastisches Gulasch. (mit Vor- und Nachspeise) |
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