| Zum Jahresende stellt sich endlich der lang ersehnte Frühling ein! Nach dem viel zu späten Herbst hatten wir ungefähr eine einzige Nacht unter Null (Mann, war das kalt!). Nun ist es endlich soweit! |
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So.- Di. 31.12.2006 - 02.01.2007
Das neue Jahr beginnt mit einem gigantischen Raclette, vielen Freunden, dem Bodhisattvaversprechen, sehr vielen guten Wünschen für Hannah, einer Party und
5 Raketen in den 5 Buddha-Farben!
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Helau!! ... oder so... |
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| Am "Morgen danach" lassen wir uns bei einem Spaziergang in den Weinbergen den stürmischen Wind durch die Köpfe blasen. Wir konnten uns manchmal kaum auf den Beinen halten! |
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| Das waren wirklich nicht die Nebenwirkungen sondern der Wind! |
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| Leider wurde Maria in die Weinstöcke gepustet und wir mussten sie zurücklassen. |
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| Bereits am ersten Tag des neuen Jahres kommen einige Gäste zum Retreat. Thomas (aus Berlin) und Alex (aus Köln) kommen geradewegs vom Sylvesterkurs. Ebenso Roman und Sylvia. Dazu stoßen dann noch Björn und Birgit. Und fast noch rechtzeitig zum Abendessen platzt Wolfhard aus Kleve hinein. Diese Stelle zieht immer mehr Freunde an und der Ausbau der ehemaligen Produktionshalle motiviert alle, sich nützlich einzubringen. Es gibt noch einiges zu tun, damit der Mittelrheinkurs Ende Januar stattfinden kann. Alle sind sich jedoch sicher, dass bei soviel Einsatz einfach alles klasse wird. |
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Mi. 03.01.2007
Die neuen Verbeugungsbretter, die Alex am Vortag besorgt hat, werden am frühen Morgen (zumindest teilweise) schon „eingerutscht.“ Dann wieder ab auf die Baustelle.
In der Zwischenzeit erledigen Ellen und Maria den Einkauf, denn unsere Vorräte sind über die Feiertage aufgebraucht worden. Nachdem Kühlschrank und Vorratskammer wieder aufgefüllt sind, entsteht das Mittagessen unter den scharfen Augen von „Smutje Phil.“ Das Ergebnis: "Reis an Gemüse Schröder-Art mit Huhn auf Pilsbett". Eine Premiere für Philip und ein Genuss für die Freunde! Frisch gestärkt und mit neuem Elan geht es dann wieder an die Deckenkonstruktion. Die beiden Helden Wolfhard und Thomas sind völlig motiviert und vergessen fast das Abendbrot.
So reich besucht wie in dieser Woche ist unser Essenstisch sonst nur an den Wochenenden. |
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Fr.- Do. 05.-11.01.2007
Eine Perle, die schon lange nicht mehr die Zeit hatte zu uns zu kommen, hält es nicht mehr länger zu Hause aus und kommt überraschend vorbei. Wir freuen uns, Christel aus Mannheim wieder zu sehen. Mit uns freut sich natürlich ganz besonders Alex, die nicht damit gerechnet hat, ihre Mama hier umarmen zu können. Wir wissen nicht mit absoluter Sicherheit, ob unsere beiden Arbeiter nachts schlafen oder auch dann noch auf der Baustelle sind! Ab und zu hören wir sie nur sagen: „Diese Decke machen wir fertig.“ Und dann sind sie auch schon wieder verschwunden. Als alle Platten angebracht sind, kann Thomas zufrieden wieder zurück nach Berlin fahren.
Wolfhard bleibt noch einige Tage, denn er hat sich vorgenommen, uns erst zu verlassen wenn alles verspachtelt ist. Unermüdlich kämpft er den Kampf „Mann gegen Decke.“ Seine Waffen sind ein Schwingschleifer und des Kagyüs eiserner Wille! Wir haben den Eindruck dass ihn nicht nur die Arbeit hier hält. Als Ellen dann eines Abends sagt: „Mensch Wolfhard, dich könnten wir hier dauerhaft gut brauchen.“ Gesteht er ganz leise, dass er sich das auch gut verstellen kann. ... eine Frau ein Wort, ein Mann ein Zimmer...und Wolfhard wird in Kürze bei uns einziehen. Alle Bewohner sind sich einig, dass Wolfhard gut ins Team passen wird. Und so stellen wir überraschend fest, dass sich die Bewohnerzahl nach einem Jahr fast verdoppelt hat! |
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Fr.12.-Fr.19.01.2007
Der Einsatz ist erstaunlich. Im Laufe dieser Woche kommen viele Freunde zum Helfen, welche bereits während der letzten Monate immer wieder mit angepackt haben. Alle wollen, dass der Meditationsraum noch bis zum Kurs fertig wird.
Dieter hat in Peter Verstärkung mitgebracht und bringt den weißen Endputz auf. Auch im „hochprovisorischen Duschraum“, dem wir ab sofort den Namen „Murks-Bad“ verleihen, geben Peter, Klaus, Chris und Hermann ihr Bestes. Hermann hat einige Tage freigenommen und gibt nicht eher auf, als bis alle Gipsplatten an der Decke sind. Und schon wieder haben wir Wochenende. |
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Hochkomplexe, mehrdimensionale Baupläne, welche den Entwurf des Universums in den Schatten stellen würden, stellen höchste Anforderungen an unsere Arbeiter. |
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"Mehrdimensional?" |
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| Der Sichtputz kommt drauf |
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Hier wird Kupfer eingelagert. Vorrat für schlechte Zeiten. |
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