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In der Hängematte fühlt sie sich aber nicht ganz so wohl... |
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Dann findet sie eine Blüte und schenkt sie Rinpoche, die er sich hinter's Ohr steckt. |
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Man achte auf die Handhaltung! |
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Die Eltern Karmapas! |
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Keinen Streit bitte ...
jeder darf mal die Tafel tragen! |
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Rolli-Ralley |
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Sa.-So. 18.-19.08.2007
Es gibt kein festes Programm! Was bei einigen Freunde schon zum Auflösen ihrer Konzepte beiträgt. Alle sind eingeladen, im Kraftfeld Mipham Rinpoches zu meditieren und dadurch Segen zu bekommen. Was im Vorfeld ganz deutlich gesagt wurde, kann scheinbar doch nicht jeder annehmen. Es gibt keine "festen Segenszeiten". Wer da ist, ist schon mitten drin im "Segensmandala". Wenn Rinpoche vor oder nach der Meditation Segen oder auch Interviews geben möchte, dann ist das ein "Sahnehäubchen" obendrauf! Viele Freunde machen ihre eigene Praxis gemeinsam in der eigens dafür hergerichteten Scheune und nehmen dieses "Sahnehäubchen" gerne an. Und ebenso viele sehen es als riesiges Geschenk, nach Anne-Katrins Vortrag über "die Sangha" am Abend mit Rinpoche und Majum zu meditieren und anschließend um das Feuer zu sitzen, welches Wolfi immer zur großen Freude aller entfacht. |
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Am Feuer. |
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Bezaubernd... |
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Mo.-Fr. 20.-24.08.2007
Mipham Rinpoche ist für 5 Tage in einem geschlossenen Retreat. Das heißt, dass er in seinem Zimmer 5 Tage lang meditiert und auch seine Mahlzeiten dort einnimmt. Ohne Blickkontakt zu anderen, außer zu seiner Frau Majum. Die Mahlzeiten werden in der Küche auf einem Servierwagen angerichtet und Majum fährt diesen dann ins Zimmer.
Es findet sich sogar Zeit, mit Majum im Hof zu plaudern. Gerade in diesem Momant kommt der Schornsteinfeger durch das Tor, um den Schornstein zu reinigen. In unserer Kultur soll ein Schornsteinfeger ja ein Glücksbote sein. Also sehen wir es als glückverheißendes Zeichen und schießen ein Bild von ihm. Leider ist Majum schon wieder im Haus.
In dieser Woche sind auch wieder viele Freunde hier, die im Kraftfeld ihre eigene Praxis machen. Ein riesiges Geschenk für uns alle.
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Sa.-So. 25.-26.08.2007
Rinpoche hat am Freitagabend sein Retreat beendet. Als wir ihn am Morgen wieder sehen, haut uns sein Strahlen fast um. Zudem ist sein Kopf rasiert.
Im Laufe des Tages treffen immer mehr Freunde ein. Viele von ihnen waren noch nie hier. Sie sind gekommen, um Rinpoche zu sehen, seinen Segen zu bekommen und wenn es geht, kurz mit ihm zu reden. Es kommen mehr Freunde als erwartet und auch als angemeldet. Und so kommen wir ganz schön ins Trudeln. Essen und Parksituation müssen kurzfristig umgeplant werden. Zu diesem Zeitpunkt (Samstagnachmittag) eine Herausforderung. Aus ca. 30 Anmeldungen werden über 70 hungrige Gäste. Jochen, unser Koch an diesem Wochenende, lässt die Kochlöffel rotieren. Bei strahlendem Sonnenschein verbringen alle eine schöne und entspannte Zeit - und nachdem alle satt geworden sind sogar Jochen selber.
Während sich die Großen Kaffee und Kuchen schmecken lassen und sich so die Zeit vertreiben bis Rinpoche Segen oder Interviews gibt, genießen es die Kleinen, sich von oben bis unten mit Schwefelwasser zu bespritzen. Nasse T-Shirts können durch trockene (und neue) T-Shirts mit dem Altmühle-Logo soooofort ersetzt werden. Die gibt es nämlich direkt um die Ecke am T-Shirt-Stand, den mittlerweile Eleonore aufgebaut hat. Und obwohl sich einige, nachdem sie ihren Segen bekommen haben, wieder auf den Nachhauseweg machen, ist die Scheune bei der Meditation gut besucht. |
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Am Abend nach der gemeinsamen Meditation schauen wir per Beamer in der Scheune einen Film. |
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Kino in der Scheune. |
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Der Film ist zwar in Englisch und es wird sehr schnell gesprochen, aber dennoch haben Mipham und Majum ihren Spaß. |
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Aber das Feuer lockt sie dann doch nach draußen. |
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| Sonntags führen wir Majum durch die Räume der Altmühle, die sie bislang noch nicht gesehen hat. Sie will alles sehen und ist immer besonders daran interessiert, was ihr Sohn - der 17.Karmapa - gesehen hat, wo er geschlafen hat und was er gesagt hat. Vor allem aber begegnet sie sämtlichen Buddha-Darstellungen, ob Bilder oder Statuen - immer mit größtem Respekt. |
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Trotz des hohen Besuches, geht es auch an den Baustellen weiter - wenn auch langsam. |
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So sieht jetzt der "Lüppertz-Raum" vor dem Mediationsraum aus. Die Abtrennung des Treppenhauses steht - wenn auch noch unfertig. |
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Blick von innen auf die Trennwand im unteren der beiden Räume. Hier sollen in zwei Wochen die Gäste aus der Region West ("Westretreat") schlafen!! |
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Für Sonntag nachmittags erklärt sich Majum bereit, uns etwas über die Geburt ihres Sohnes - des 17. Karmapas - sowie die Flucht aus Tibet zu erzählen.
Das ist natürlich eine ganz besondere Sache und wir sind höchst gespannt. Durch "glückliche Fügung" ist sogar Jim in der Region. Er kann aus dem Tibetischen übersetzen und kommt zwischen zwei Vorträgen dafür extra zur Altmühle!
Die Erzählungen sind sehr beeindruckend. Von den verschiedenen Prophezeiungen innerhalb der Familie, welche von der besonderen Wiedergeburt berichteten, von den besonderen Zeichen vor und während der Geburt sowie von den besonderen Eigenschaften Karmapas berichtet sie, als sei es die natürlichste Sache der Welt.
"Einige Leute behaupten, es sei 4 Monate nach der Geburt gewesen. Aber ich bin sicher, dass Karmapa sechs Monate alt war, als die Schwester des 16. Karmapas zu Besuch kam. Als sie sich dem Kind näherte, sah er sie an und sagte, dass er der Karmapa sei." |
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Sie spricht in Tibetisch... |
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...und Jim übersetzt. |
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Majum erzählt auch von der Flucht aus Tibet. (Die chinesische Regierung versucht - übrigens bei allen anderen Religionen in ihrem Land auch - die Kontrolle zu erhalten, indem sie die höchsten Stellvertreter und Würdenträger durch Leute aus ihren eigenen Reihen ersetzt.) Die Familie wurde mehrmals teilweise monatelang festgesetzt, bedroht und drangsaliert. Schließlich sind sie zu Fuß über mehrere angrenzende Staaten geflüchtet, wobei sie den bereits damals gelähmten Mipham Rinpoche in einem Tuch trugen! Karmapa selber - damals etwa 10 Jahre alt - gelangte über einen anderen Weg in die Freiheit.
Abends gibt es wieder eine gemeinsame Mediation mit Mipham Rinpoche. Diesesmal segnet er alle. |
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Heute mal von rechts nach links: die Altmühler Segenschlange, unsere eigene, echte!
Fast wie in Kassel!
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Persönlichen Segen... |
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...und eine Langlebens-Pille. |
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Warum Wolfi stattdessen eine geklebt bekommt, können wir nun garnicht verstehen ;-) |
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Mo. 27.08.2007
Die letzte Woche mit Mipham Rinpoche und Majum ist angebrochen. In vier Tagen ist Abreise. Es geht nach Griechenland, wo zur Zeit in vielen Gebieten mit Waldbränden zu rechnen ist. Außerdem liegen die Temperaturen teilweise bei fast 40°C. Diese Tatsachen - und weil wir gerne weiter im Kraftkreis der beiden Juwelen bleiben würden - führen uns zu der Frage, ob die Reise nicht besser verschoben werden soll. Ramona, die für die Planung der Reisen zuständig ist, äußert ebenfalls Bedenken. Aber Mipham sagt: "Wir reisen."
Heute wechselt auch unser Küchenteam. Frauke (eine alte Häsin, was das Kochen angeht) "übernimmt den Löffel". Unterstützt wird sie von Rheinhilde, die an den ersten Tagen schon Erfahrungen gesammelt hat, sowie von Anja.
Ein "Schmankerl" der besonderen Art dürfen wir am Dienstag erleben. Majum möchte nämlich shoppen. Natürlich nicht ohne Mipham. Also organisieren wir eine Shopping-Tour nach Worms und verunsichern dort die Kaiserpassage. Man staunt nicht schlecht, als eine Meute junger Frauen und Männer in Begleitung einer ausländisch aussehenden Frau u. eines in weinrote Roben gekleideten Mannes im Rollstuhl die Shopping-Mall stürmen.
Die Frauen scheinen in ihrem Element zu sein. Tiberterin oder Europäerin, zumindest in diesem Punkt gibt es keinen Unterschied. Die Männer wären ja viel lieber mit Rinpoche durch den Baumarkt "getigert", begleiten aber dann doch ihre Frauen. Es wird so einiges eingekauft und nachdem die ganzen Tüten in den Autos verstaut worden sind, besuchen wir gemeinsam ein nahegelegenes Chinarestaurant. |
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Majum besteht darauf, Rinpoche eigenhändig aus dem Rollstuhl ins Auto - und umgekehrt - zu heben.
Was für eine starke Frau! |
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Als erstes besuchen wir einen Drogeriemarkt.
Für uns Männer - und offensichtlich auch für Rinpoche - von allerhöchstem Interesse... |
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Die Frauen allerdings sind in ihrem Element! |
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Für heute noch lange nicht die
"letzte Ölung". |
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Dann möchte er die Maniküre-Sets sehen. Wie immer, interessiert ihn besonders das Material, aus dem sie gemacht sind. |
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Nach und nach schaut er sich alle Sets an...
Vielleicht auch, weil sie ihm von einer solch schönen Dakini angeboten wurden? |
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