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Schließlich entscheidet er sich für eines der Maniküre-Sets. |
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...und scheint ganz zufrieden... |
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Bis Majum kommt, den Preis sieht und das Set wieder zurücklegt.
Während sie weiter einkauft, verweilt Rinpoches Blick lange auf dem sich mit Shampoos und Crèmes füllenden Einkaufskorb.
Was er wohl denkt? Jedenfalls hat er das volle Mitgefühl der Männer.
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Dann aber entdecken wir doch noch etwas wirklich interessantes:
Rasierer!!!
Messerscharf und aus Stahl. Für echte Männer. |
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Zwischendurch gibt es noch eine "unheimliche Begegnung der dritten Art" mit einem anderen Rolli-Fahrer.
Der Mann - alleine unterwegs - fragt sich sicher, wer der rotgekleidete Herr (mit 10 Leuten im Schlepptau) wohl ist. |
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Und was für Leute!! |
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Wir lassen die Frauen im ach so interessanten Drogeriemarkt zurück und gehen weiter. |
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Einen Hut scheint er dringender zu benötigen als eine Bodylotion. |
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Aber es ist nicht so einfach, das richtige zu finden. |
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Hier gibt's einfach zu viel Frauenkram! |
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Aber dann entdecken wir das richtige! |
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Als er sich im Spiegel sieht, amusiert er sich köstlich. |
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Der gefällt ihm!! |
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Dann aber kommt Majum. Ein kritischer Blick... |
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...zeig mal her... |
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Was? So teuer? |
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Das war's dann.
Weg war er, der schöne Hut!!
Aber das wollten wir nicht einfach so geschehen lassen! Kurzerhand entscheiden wir uns, den Hut heimlich zu kaufen und ihm später zu schenken. Er bekommt sehr wohl mit, dass wir den Hut heimlich kaufen, verrät aber nichts! |
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Mit reichen Funden, gesalbt und geölt schweben die Frauen aus den duftenden Götterbereichen wieder herunter zu uns wartenden Männern. |
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Unsere Prinzessin!! |
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Wir zahlen die Einkäufe im Drogeriemarkt, ohne dass Majum es mitbekommt.
Das gefällt den beiden aber gar nicht. Also entscheiden sie kurzerhand, uns alle 11 zum Essen in einem chinesischen Restaurant einzuladen - was uns wieder in Bedrängnis bringt. Wollten wir doch unsere Dankbarkeit dem Lama gegenüber zeigen.
Aber natürlich freuen wir uns auch über die Einladung! |
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Im Restaurant isst der Lama zuerst an einem anderen Tisch. Die Lähmung macht das Essen zu einer antrengenden Prozedur. Dann aber setzen sie sich zu uns. |
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Die Kommunikation mit Mipham Rinpoche ist nicht so einfach, da er kein Englisch versteht und nicht sprechen kann. Aber es gibt trotzdem immer wieder etwas zu zeigen. |
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...und seien es nur witzige Fotos. |
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Nach dem Essen vor'm Restaurant. |
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Nach der gemeinsamen, abendlichen Meditation ist Rinpoche immer sehr zufrieden, lacht und winkt uns ermunternd zu. |
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Zum Abschluss dieses wunderschönen Tages und als Dank für die wunderbare Zeit der letzten Wochen überreichen wir den beiden nach der gemeinsamen Abendmeditation in der Scheune ein Abschiedsgeschenk. |
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Wir haben ein Fotoalbum mit Fotos aus den vergangenen 2 Wochen zusammengestellt. |
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Dabei sind auch einige Fotos, die hier auf den vorhergehenden Seiten zu sehen sind. |
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Die beiden sind begeistert. |
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Noch begeisterter ist er, als wir ihm den heimlich gekauften Hut überreichen. |
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Jetzt kann Majum nichts mehr sagen ;-) |
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Und Mipham ist zu Scherzen aufgelegt. |
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Und auch diesen Abend verbringen wir, wie so oft in der letzten Zeit, am Lagerfeuer.
Do. 30.08.2007
Heute ist Abreisetag. Um 13:30 Uhr startet der Flieger in Richtung Griechenland. Wärend Majum und Rinpoche noch frühstücken, beladen wir schon die Autos. Ramona fährt etwas früher los, damit am Flughafen auch alles reibungslos abläuft. Als Majum Mipham im Rollstuhl über den Hof schiebt, ist ein lautes Quietschen zu hören. Also wird kurzerhand noch schnell ein Rad abgebaut, die Bremsen gereinigt und etwas Fett auf die Nabe auf gebracht. Und schon läuft alles wieder "wie geschmiert." Der Abschied am Flughafen ist herzlich und wir drücken noch einmal aus, wie froh wir über den Besuch der Beiden waren und dass wir uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr freuen. |
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Schade, die Zeit verging so schnell! |
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Voller körperlicher Einsatz, um noch ein paar schöne Bilder einzufangen. |
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Die Wartezeit verbringen wir in einem Café. Dort gibt es Tassen, welche mit Marienkäfern bedruckt sind.
Wir erklären, dass diese in Deutschland Glücksbringer sind.
Majum erzählt, dass es in Tibet als glücksverheißend gilt, wenn ein Käfer an der Hand nach oben krabbelt. Läuft er nach unten, sei das nicht so gut.
Wir stellen fest, dass auf diesen Tassen alle Käfer nach oben krabbeln!!! Welch ein Glück! |
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Und wieder einmal... |
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...interessiert er sich für das Material. |
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Majum besorgt sich noch eine Sonnenbrille. Die Suche danach war nicht so einfach, denn die europäische Kopfform unterscheidet sich ziemlich von der tibetischen!
Ob sie so durch die Kontrollen kommt? |
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Noch schnell ein Gruppenfoto und dann verschwinden die drei (Mipham Rinpoche, Majum und Ramona) hinter einer automatischen Tür, die wir andern nicht mehr passieren dürfen. |
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Aber so schnell lassen wir uns nicht abschütteln, denn wir bleiben (etwas unmotiviert) vor der Tür stehen. Unerwartet öffnet sie sich und wir sehen uns zur allgemeinen Belustigung ein letztes Mal. |
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Abschiedsfoto für Miphams Fotoalbum |
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