Fr. 26.01.2007
Noch wenige Stunden bis die ersten Gäste einlaufen. Und es gibt noch sooooooooviel zu tun. Wie sollen wir das nur schaffen? Just in diesem Moment hören wir innerlich eine vertraute Stimme: "Tut einfach euer Bestes und alles ist die Kunst des Möglichen."
Und so werden im neuen Meditationsraum und im Vorraum die Teppiche verlegt, während im Keller eine Cafeteria eingerichtet wird, um zwischen den Essensausgaben noch Kuchen, Kaffee und sonstige Leckereien anbieten zu können. Das Küchenteam um Christoph, Christiane und Tom treffen mit größeren Mengen an (teilweise vorgekochtem) Essen ein.
|
|
|
| |
|
 |
Nachdem oben die Teppiche verlegt sind, können wir es nicht mehr erwarten, die Statue von "Liebevolle Augen" (die bisher im Aufenthaltsraum stand) an ihren neuen Platz zu stellen. Chenresig (das vereinte Mitgefühl aller Buddhas) ist allerdings leider nur auf der Durchreise, denn seinen endgültigen Platz soll er im Europazentrum finden.
Mikrofone und Verstärker werden angeschlossen und im Vorraum werden die Schuhregale aufgebaut.
Und dann öffnet sich die Tür zum Meditationsraum und es verschlägt jedem den Atem. Aber kommt und Hier geht's zu den Bildern. |
|
 |
So viele Regale für Schuhe!!! Wohnst du schon oder baust du noch? |
|
| |
|
 |
| Der ehemalige Produktionsraum der Möbelfirma, so wie wir ihn von etwas mehr als einem Jahr vorfanden ... |
|
 |
| ....und unser neuer Meditationsraum (ungefähr gleicher Blickwinkel)! |
|
| |
|
| |
(Der Bodenaufbau des neuen Meditationsraumes ist provisorisch. Hier fehlt noch dieTrittschalldämmung, ein Estrich sowie Laminat, Parkett oder ähnliches.) |
|
Abends um 20:00 Uhr geht's dann los. Den Einführungs-Vortrag hält Stefan Sebastian (aus Heidelberg) zum Thema "Motivation und Sichtweise im Diamantweg". Für Stefan ist es bereits der zweite Vortrag in der Altmühle...aber für uns alle ist es eine Premiere: Der erste größere Kurs in der Altmühle und der erste Vortrag im neuen Raum!
Stefans Vortrag wird dem besonderen Ereignis mehr als gerecht. |
| |
|
Sa. 27.01.2007
8:30 Uhr Frühstück im Keller.
Einfach aber gemütlich, wie die Freunde einstimmig feststellen. Der Kaffee ist stark und schwarz. Frische Brötchen, Käse, Wurst, und Marmelade gibt es im Überfluß und wer möchte, bekommt auch noch von der leckeren Suppe vom Vorabend.
Heute Morgen gibt Stefan Rössler (aus Mannheim) Erklärungen zur Diamantgeist-Meditation mit anschließender Praxis.
Die Essensausgabe am Mittag läuft reibungslos und auch mit der "Geschirr-Spülstraße" nach dem Vorbild des alljährlichen großen Kassel-Kurses gibt es keine Probleme.
Wir waren im Vorfeld sehr gespannt, ob alles klappt, denn schließlich rechneten wir mit 120 Besuchern. Jetzt stellen wir fest, dass alles reibungslos klappt und dass alle zufrieden sind.
|
|
| |
|
 |
Die Spülfeen. |
|
 |
Die Cafeteriafee. |
|
 |
Kelleridyll mit quer hängenden Kabeln. |
|
| |
|
| Die Stimmung in den Pausen ist entspannt und fröhlich. |
|
| |
|
Am Nachmittag dürfen wir Katrins eingehenden Erklärungen zur Meditation auf den 16. Karmapa lauschen.
Den Abend-Vortrag hält Markus Fröhlich, einigen vielleicht bekannt aus dem Frankfurter Forum "Fragen & Antworten" (und nun auch aus der Altmühle zum Thema "Zurückziehung"). Wie gebannt hingen wir an seinen Lippen, denn sein Vortrag war zugleich tiefgreifend, informationsreich und unterhaltsam.
Wir konnten während des Vortrages 130 Zuhörer zählen. Das bedeutet, dass in unseren neuen Meditationsraum bis zu 200 Personen Platz finden können!
|
|
| |
|
|
 |
Verschmorte Verteilerdose |
|
 |
So musste keiner erfrieren. |
|
Knapp am Zimmerbrand vorbeigeschrammt: Bei Chris im Zimmer roch es so komisch...
Bis wir feststellten, dass die Verteilerdose schon durchgeschmort war!!! Eine lockere Lüsterklemme hatte Schuld und erinnert uns daran, dass wir baldmöglichst (!) die gesamte (!) Hauselektronik austauschen müssen! |
| |
|
| Am Abend haben wir das ganze Ereignis gebührlich gefeiert. Mit Glühwein am Feuer im Hof sowie einer spontanen Party im (glücklicherweise zu den Nachbarn hin schalldichten) Keller. |
|
| |
|
 |
| Letztendlich... |
|
 |
| ...hat aber... |
|
 |
| ...doch niemand... |
|
 |
| ...abgehoben! |
|
| |
|
So. 28.01.2007
Für den heutigen Tag wurde den Freunden eine Überraschung angekündigt. Und obwohl es uns ehrlich gesagt sehr schwer fiel, konnten wir das "Geheimnis" bis zum heutigen Morgen bewahren: Christel, unsere Perle aus Mannheim, fesselte uns mit Erzählungen aus den 80er Jahren, als der Diamantweg-Buddhismus nach Europa kam. Wie nah man damals noch dem Lama sein konnte!
Sie erzählte davon, wie der BDD (Buddhistischer Dachverband Diamantweg) entstand, wie die regionalen Vereine gegründet wurden und so auch später unser Verein "Mittelrhein" entstand. Natürlich hatte sie auch einige Anekdoten zu erzählen.
Ganz besonders dankbar sind wir ihr dafür, dass sie uns an ihren Erlebnissen mit Lopön Tsechu Rinpoche - einem leider vor wenigen Jahren verstorbenen tibetischen Lama - teilnehmen ließ. |
|
| |
|

|
 |
Wir lauschen gespannt Christels Ausführungen. |
|
| |
|
| Zum Abschluss des Kurses standen uns drei Reiselehrer gemeinsam Rede und Antwort. Die beiden Stefans (entgegen weit verbreiteter Meinung KEINE Zwillinge) und Katrin sorgen gemeinsam für manche Erleuchtung bei den Zuhörern. |
|
| |
|
| Der erste "Mittelrhein-Kurs" im Retreatzentrum der Region, ausgerichtet von den Freunden und Reiselehrern des Vereins "Buddhistische Zentren Mittelrhein der Karma Kagyü Linie e.V." ging dann langsam zu Ende. Das einstimmige Fazit: Ein superschöner, angenehmer Kurs. Freude pur, mit Freunden nur!! |
|
| |
|
Und nach dem offiziellen Ende des Kurses, beim Abbau, da hatte jemand die Idee, ein Gruppenfoto zu machen. Nina (sechsunddreißigste Person v.l.), auf dem Weg nach Indien, wird dieses Foto Karmapa - dem höchsten Lehrer unserer Linie - zum Segnen mitbringen. Innerhalb von 30 Sekunden durcheilte die Information das komplette Anwesen und etwa 10 Sekunden später standen ca. 75 Personen (inklusive Säugling) bereit.
Hier gibt's das Bild in Originalgröße. |
|
| |
|
nach oben |