Mi. 21.11.2007
Gerd Boll, buddhistischer Reiselehrer und Ökolandwirt aus dem hohen Norden verbringt zusammen mit seiner netten Freundin Miriam einige Tage zum Retreat bei uns.
Ein Vortrag in der Altmühle darf natürlich nicht fehlen. Gerd versteht es, unsere Vorstellungen von der „wirklichen Welt“ mit einfachen Worten und Beispielen zu erschüttern. Aus seinem Munde klingt das alles ganz einfach und logisch. Doch im Alltag ist es meist nicht sooooooo einfach. Es wartet also noch ein gutes Stück Arbeit mit dem Geist auf uns alle, wie es scheint. Wie immer ist sein Vortrag spannend und lehrreich zugleich. Es macht Freude, seiner angenehmen Stimme zu lauschen.
Zwischendurch hält er auch ein paar Vorträge in Zentren der Umgebung: Heidelberg, Kaiserslautern und zuvor auch in Frankfurt.
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Gerd und seine Schäfchen. |
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Sa. 24.11.2007
Unter Einsatz seines Lebens (er hat nur eins - zumindest momentan ;-)) repariert Stefan die Treppe vor dem Retreatanbau. Die Pfosten des Geländers waren weggefault.
Stefan wohnt in der Nähe von Worms und gehört zu denjenigen, die zur Altmühle gekommen sind, weil sie sich für Buddhismus interessieren und nun regelmäßig meditieren. Wir hatten nie ernsthaft damit gerechnet, dass hier auf dem Land "Neue" kommen würden. Umso mehr freuen wir uns darüber, dass wir mit unserem Zentrum so viel bewirken können.
Und natürlich auch über den netten Besuch, der damit verbunden ist! |
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Aber er lässt sich nicht gerne fotografieren... |
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...was uns natürlich nicht davon abhalten kann! |
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Stefan entdeckt auch, dass die Wangen der Treppe faulen. |
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Es gibt immer etwas zu tun! |
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Sa. 24.11.2007
Dieter geht wieder seiner Lieblingsbeschäftigung nach: Krach machen!
In dem neuen Gemeinschaftsschlafraum wird der alte Putz von den Wänden geholt, damit alles neu aufgetragen werden kann.
Damit ihr einen Eindruck bekommen könnt, wie es an einem durchschnittlichen Samstag in der Altmühle klingt, hier ein kurzes Video. Titel: "Wo rohe Kräfte sinnvoll walten." |
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Nachher... |
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Dieter stellt auch fest, dass die Wände aus zwei Schichten unterschiedlicher Ziegel bestehen, mit einer Luftschicht dazwischen.
Das sind gute Nachrichten, da es bedeutet, dass die Wärmeisolierung der Wände recht gut ist.
Auch an anderen Orten geht in der Altmühle das Leben weiter: Zum Beispiel in der Werkstatt: |
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Nachher... |
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Mal sehen, ob der Reporter es auch trotz dieses brisanten Materials schafft, die Pressefreiheit gegen überholte Vorstellungen von "Ehre" und "Würde der Person" durchzusetzen.
Sollten in Zukunft keine neuen Tagebuch-Seiten mehr erscheinen, dann wisst ihr ja Bescheid!
Spaß beiseite. Auf dem Foto rechts sieht man, wie sich die Wand der Scheune nach außen wölbt. Kein echtes Problem, aber wenn die Schweineställe entfernt werden (um im Innenraum Platz zu schaffen) dann muss hier die Wand unterstützt werden. Angelika, unsere Statikerin, hat die Situation bereits beurteilt. |
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In diesen Tagen sind Franka und André aus Leipzig zu Besuch. Natürlich zum Meditieren. Wir haben zwischendurch aber auch viel Spaß. Als wir allen Mut zusammennehmen und fragen, ob sie auch so richtig sächsisch sprechen können und wie wohl die 16.Karmapa-Meditation auf Sächsisch klingt, erklärt sich André überraschend dazu bereit, eine Aufnahme zu machen.
Das war spannend.
Natürlich wollen wir hier nicht die komplette Aufnahme veröffentlichen - dafür machen wir die Meditation ja gemeinsam im Zentrum!
Aber ein paar Kostproben wollen wir euch nicht vorenthalten. Hier also etwas für die Liebhaber sächsischer Mundart zum Anhören. (als mp3)
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André |
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Franka |
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Woche vom 29.11.2007
Ein spannender Monat, dieser letzte in diesem Jahr. Es zeigt sich eine neue Herausforderung in Gestalt eines jungen Mannes, mit der Frage: „Kann ich bei euch unentgeltliche, soziale Stunden ableisten?“ Auf gut deutsch: Er hat Ärger mit der Polizei gehabt. Das heißt für uns: Sind wir willens und fähig diesem Menschen aus der Patsche zu helfen? Wir erkundigen uns bei den entsprechenden Stellen, erfragen, was zu beachten ist und welche Voraussetzungen wir erfüllen müssen und lassen uns dann darauf ein. Nachdem die Verhältnisse geklärt waren, erweist er sich als wirklich freundlich und hilfsbereit und ist uns eine große Hilfe bei vielen Arbeiten!
Dieter macht nicht nur Lärm, sondern bringt hinterher auch alles wieder in Ordnung. Er verputzt tagelang den Raum im Erdgeschoss vor dem Mediationsraum. Zur Erinnerung: Dieter hat auch den Mediraum verputzt. Er ist wirklich putzig! |
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Nach dem Anmischen und Hochwuchten des Bottichs schlafen die beiden ein.
Diese Putzjobs sind echt anstrengend! |
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Der Mann auf dem Schwebebalken hinten in der Ecke ist Dieter.
Im Vordergrund ein Mischer, 5 Kanister Bier, 4 Gießkannen mit Bier, 3 Eimer voller Bier, eine Flasche... |
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Mo. 03.12.2007
Die Mäuse (oder die "großen Mäuse"?) haben wieder zugeschlagen! Wieder steht die Garage unter Flüssigkeit. Diesesmal sind es aber keine Tetra-Packs sondern ausgewachsene PET-Flaschen mit Orangensaft.
Und nicht nur das: Auch etliche Wasserflaschen laufen aus. Kräftige, glattwandige Kunststofflaschen, die zudem noch unter Druck stehen, da es sich um Sprudelwasser handelt! Dass die da überhaupt reinbeißen können! Wir sind zunehmend begeistert. |
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5 von 6 Flaschen sind kaputt. |
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Gebissabdrücke. |
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Rheinhilde hat einen Job und eine Wohnung in der Nähe der Altmühle gefunden!!
Wir freuen uns wirklich mit ihr - zumal der neue Job wirklich gut ist.
In der letzten Zeit schläft sie häufiger bei uns, solange bis ihre neue Wohnung fertig ist. Und sie bekocht uns immer wieder.... LECKER!!! Auf diesem Wege: Vielen Dank, liebe Rheinhilde! |
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Dieter,
zivilisiert,
mit sich räkelnder Katja im Hintergrund. |
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Rheinhilde (li) und Alexandra aus Heidelberg. |
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Fr.-So. 07.- 09.12.2007
Die Sangha von Limburgerhof hat vor, dieses Wochenende gemeinsam in der Altmühle zu verbringen. Und noch zwei weitere Gäste sind seit Mitte diese Woche hier: Laszek aus Polen und Michel aus Köln. Beide kennen die Stelle noch nicht, fühlen sich aber sofort wohl, was uns sehr freut. |
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