Mi.-Fr. 10.-12.10.2007
Irgendwie müssen wir es schaffen, dass die Zimmer für Sabines und Hannahs Einzug fertig werden. Auf den allerletzten Drücker werden die Trenn-Wände gespachtelt und gestrichen, Türen eingesetzt, die Elektrik fertig, Lampen dran, neuer Teppich verlegt... aber das eigentlich für Hannah gedachte Zimmer (im ehemaligen Vorraum zum L-Zimmer) bekommen wir nicht hin. Erst muss noch die Tür in Chris' Zimmer verlegt werden, was einige Änderungen im Flur nach sich zieht (u.a. neue Zimmertüren für Rudi und Ellen). Also muss Hannah erst einmal mit der kleineren Hälfte des ehemaligen L-Zimmers vorlieb nehmen. |
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Sa.13.10.2007
Nun ist es soweit:
In diesen Tagen ziehen unsere neuen Bewohner "Nummer 8 und 9" ein!! Es sind Sabine und ihre Tochter Hannah. Somit haben wir den Männerüberschuss wieder ausgeglichen. Hannah bringt mit ihren 8 Jahren ein ganz neues Element mit in die Altmühle ein. Hartgesottene Männer spielen plötzlich Pferdchen und hoppeln über den Hof. Erbaulich!
Leider hat Hannah ihr eigenes Nutella-Glas, an das wir nicht dürfen. Da kommt fast Neid auf.
Aber Hannah ist sehr freizügig und mitfühlend...
...und für ihre 8 Jahre erstaunlich selbstständig. Sabine muss ja nun, da sie eine geschlagene Stunde zur Arbeit fahren muss (und das alles für die Altmühle!!) sehr früh aufstehen. Hannah schafft es tatsächlich, selbstständig um 6:00 aufzustehen und sich ihr Frühstück zu machen.
A propos Bus: Nach drei, vier Tagen in der neuen Schule kommt Hannah nach der Schule nicht wie gewohnt heim. Die Aufregung ist natürlich groß und wir fahren los, um sie zu suchen.
Nach einigem Hin-und-Her finden wir sie. Der Busfahrer war einfach an der Haltestelle vorbeigefahren, ohne zu halten - obwohl Hannah doch verzweifelt den Halteknopf gedrückt hatte!!
Da stand sie nun in Westhofen, ohne Möglichkeit, zuhause Bescheid zu geben. Klassenkamaraden hatten sich zum Glück rührend um sie gekümmert.
Nun hat sie auch ein eigenes Handy! Ganz stolz!
Überhaupt ist das WG-Leben bei uns, mit manchmal rauhem Humor in Wild-West-Manier gar kein Problem für sie. Zitat: "Ich esse meine Mäuse auch immer komplett mit Knochen." Das knackt zwar etwas, aber sonst ist ja auch nicht viel dran...
Sabine hat sich ebenso schnell eingelebt und ist mit ihrer liebevollen und fürsorglichen Art eine Bereicherung für die Altmühle und eine große Hilfe bei allen anfallenden Arbeiten. Willkommen im Team, ihr beiden! |
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Sabine |
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Hannah |
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Das Lastenkamel. |
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Jeder nur ein Kreuz, bitte! |
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Wie auf der Baustelle: Einer arbeitet und 6 schauen zu. |
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Auch Freunde aus Darmstadt packen mit an. |
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Zum Glück sind einige starke Männer da. |
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Ein letzer Blick ins fertige Zimmer von Sabine - ein Teil des ehemaligen L-Zimmers. Ihr kennt es ja alle noch...
nur nicht mit neuem Teppich. Toll oder? |
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Die ersten Sachen ziehen ein. |
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Blick ins neue "kleine L-Zimmer". |
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Der neue Flurabschnitt, welcher in die beiden neuen Zimmer führt ist breit genug für größere Möbel.
Toll geplant, Chris! |
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Immer mehr Sachen trudeln ein. |
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Fr.16.-So. 18.11.2007
Werner ist eingeladen, um uns und einige Freunde in die Kunst des Statuenfüllens einzuführen. Statuen wurden, wie er uns berichtet, in Tibet eher von hohen Lamas gefüllt. In unseren Tagen aber wird es zunehmend auch von Yogis übernommen. Dabei ist es aber wie immer wichtig, eine Übertragung aus unserer Linie zu bekommen. Werners Übertragung kommt von Lodro Thaye über Kalu Rinpoche und Trewa Lama. Bevor wir mit dem Reinigen der verschiedenen Statuen loslegen, gibt Werner einige Erklärungen. Warum wird eine Statue gefüllt und was ist beim Füllen zu beachten. Der gesamte Vorgang ist eine Art Meditation, bei der man Achtsamkeit entwickeln kann. Außerdem werden negative Eindrücke aufgelöst und positive aufgebaut. Und ganz wichtig ist dabei: Wie behandelt man diese kostbaren Statuen?
Uns erwartet ein spannendes, arbeitsreiches Wochenende mit viel Segen und Spaß. Damit alles reibungslos läuft, hat sich die Heidelberger Sangha bereiterklärt, für den Rahmen (Essen, Übernachtung etc.) zu sorgen. Volker, Alexandra und Regine sind schon „alte Altmühle-Hasen“, so dass sich die Bewohner wirklich um fast nichts kümmern müssen. An dieser Stelle ein RIESEN LOB an alle.
Im Meditationsraum werden fleißig Mantras gerollt. Entweder bequem mit Stuhl am Tisch, oder auf dem Medikissen an einer Bank. Für jeden das Passende. Es wird bis tief in die Nacht gearbeitet, man sitzt anschließend noch gemütlich zusammen und am frühen Morgen wird frisch, munter und gut gelaunt weitergearbeitet. Das Ergebnis kann sich am Sonntagabend wirklich sehen lassen. |
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Diesesmal wird auch in der Werkstatt gearbeitet. |
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Der Meister persönlich erklärt. |
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Und Hermann hört nicht zu!
Also echt...!
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Der Schlacke im Inneren der Statuen muss man mit gröberen Mitteln beikommen. |
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Aber die Arbeit lohnt sich auch! Da kommt einiges zum Vorschein! |
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Mit den verschiedensten Schleif- und Fräswerkzeugen rücken wir dem Schmutz zuleibe. |
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Die Kamera fördet es zutage: Wolfi hat doch eine gespaltene Persönlichkeit!
"Die anderen fotografieren meinen Körper. Du fotografierst meinen Geist!"
(Wer erinnert sich an diese Aussage?)
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Die Folterwerkzeuge. |
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Das erinnert an den nächsten Besuch beim Zahnarzt! |
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Da kann man gar nicht hinsehen! |
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Gut gesäubert bekommen die Statuen von innen einen Überzug mit Goldfarbe. |
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Derweil werden im Mediationsraum fleißig Mantrarollen hergestellt. |
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Sie bestehen aus mit Safran gefärbtem und konserviertem Papier. |
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Dieses wird in Streifen geschnitten und sehr eng gerollt.
Das muss man erst lernen!
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Bereit zum Füllen. |
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Das Feuer im Hof wartet heute lang auf die fleißigen Arbeiter. |
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Mi. 21.11.2007
Aufgrund des milden Winters 2006/2007 gibt es ja - wie bereits von uns berichtet - Massen dieser niedlichen Mäuse. Natürlich verschonen sie auch nicht Haus und Hof. Immer wieder "verirrt" sich einer der Nager in unsere Speisekammer, allerdings nur auf Stippvisite. Das verdanken wir wahrscheinlich den Ultraschallgeräten, die wir dort aufgestellt haben. Sogar das Internet wurde einmal lahmgelegt durch einen Besucher in unserer Telefonanlage.
Dass aber die Getränke in der Garage nicht einmal sicher sind, damit hätten wir nicht gerechnet!
Zuerst bemerken wir nur, dass der Boden ganz nass ist. Auf der Suche nach der Quelle stoßen wir auf die Kiste mit dem Apfelsaft. Seht selbst: |
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Nicht eine Packung blieb verschont! |
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Groß genug, um ein Vollbad im Apfelsaft zu nehmen. |
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Dass die Packungen aus einem Pappe-Plastik-Aluminium-Verbund bestehen, scheint sie dabei nicht zu stören. Lecker!!
Die Zähnchen scheinen ganz schön kräftig zu sein. Aber es kommt sogar noch besser! Zu lesen in unserer nächsten Ausgabe vom November. |
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