Neu: Auf der Seite "Anfänge" könnt ihr den Artikel aus der Zeitschrift "Buddhismus Heute" Heft 41 - Sommer 2006 mit dem Titel: "Retreatzentrum Altmühle" finden.
Stand des Artikels ist Mai 2006. Er beschreibt, wie es zum Einzug von Rudi, Ellen, Maria und Johannes kam und zeigt die Stimmung in den ersten Monaten in der Altmühle.
Sa. 01.09.2007
Das L-Zimmer soll geteilt werden. In den hinteren Abschnitt wird Sabine einziehen, während ihre Tochter Hannah in den neuen Raum ziehen wird, welcher in der ehemaligen Bibliothek - dem Vorraum zum L-Zimmer - entstehen soll. Hierfür braucht es eine neue Wand, die ungefähr dort stehen wird, wo die Wendeltreppe war.
Damit man das L-Zimmer (besser: die beiden Hälften) betreten kann, ohne dass Durchgangsräume entstehen, wird ein neuer kurzer Flur über die ehemalige Wendeltreppe hinweg ins L-Zimmer führen.
Alles klar?
Und dafür muss der Kamin weg. Wir waren sicher, dass diese „Abriss-Aktion“ schnell erledigt ist. Schließlich ist das ja „Männersache.“ Allerdings scheinen an diesem Wochenende alle Männer auf anderen Baustellen zu sein. Und so warten wir bis 14:00 Uhr vergeblich auf Hilfe. Chris fängt dann wohl oder übel alleine an. Er bekommt aber um 15:00 Uhr Verstärkung, denn da treffen die Achener ein und werden sofort „zwangsverpflichtet“. Langes Überreden ist nicht notwendig, denn der Schutt kann mit dem LKW auf die Rückseite der Hauses gefahren werden. Es ist nicht ganz klar was mehr Spaß macht: Die Fahrt auf der Ladefläche des LKW oder das Einreißen der Kamins.
Also...am besten ihr kommt selber und schaut es euch an!
Außerdem macht die Aachener Sangha an diesem Wochenende ihr erstes Retreat in der Altmühle!
Bevor es so richtig losgeht, wird zuerst bei Kaffee und reichlich Kuchen der genaue Ablauf besprochen. Schnell sind Tische und Bänke zusammen gestellt und die lustige Truppe scheint sich gut zu amüsieren. Eines von den vielen Orga-Teams in „unserer ehrenwerten Firma“, bestehend aus Szusza, Susanne, Nadja, Esther und Petra hat sich die Altmühle zum Arbeiten ausgesucht. Auch diese flotten Mädel´s scheinen sich hier wohl zu fühlen, denn es wird trotz Arbeit viel gelacht. Unsere Susanne hat da ihren (uns bekannten) Anteil dazu beigetragen. Der bislang jüngste Gast ist Lea, mit ihren Eltern Karsten und Vera. Auch sie scheint sich auf Anhieb hier wohl zu fühlen, denn sie schläft die erste Nacht ohne „murren“, was laut ihrer Mama recht ungewöhnlich ist. Die „Lütte“ merkt halt, dass hier eine friedliche Stelle ist. Und mit Phurba vor der Tür kann man halt ruhig schlafen. |
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Der Kamin, der durch das L-Zimmer geht, wird von oben beginnend abgetragen. |
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Das Loch im Dach von innen gesehen. Unten der Rest des Kamins. |
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Mit Eimern am Seil aus dem Fenster hinunter zum Feld. |
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Nachschub! |
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Stein für Stein wird der Kamin abgetragen. |
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Antennenwald in ungewohntem Licht. |
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Effektive Seilwinde. |
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Bedrohliche Situation für den Fotografen! |
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Am Esstisch wird unser rasender Reporter lästig und versucht kompromittierende Fotos einzufangen.
Gibt ja sonst nix zu tun ;-)
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Oh je, der schon wieder! |
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Dann muss ich wohl nett gucken. |
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Schlürf. |
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Nudel rechtzeitig eingesaugt. |
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Glücklicher spät kommender Ankömmling. |
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Gemeinsames Abendmal. |
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Unsere Weinkönigin. |
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Die Westler sind schon ein lustiges Völkchen! |
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...ein lustiges... |
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...Völkchen! |
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Was gibt's da oben? |
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...ein lustiges Wölkchen? |
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Die Tischdekoration,
ein Fest der Farben... |
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...kann man leider nicht essen! |
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Dann wird weitergestaubt. |
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Hust. |
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Da geht er hin, der Kamin! Knapp 200 Jahre stand er vielleicht.
Das ist Vergänglichkeit. |
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Abends freut sich Hermann über die freundliche Unterstützung zweier reizvoller Dakinis. |
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Wie soll er sich da konzentrieren können? |
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Elegant schraubt sie die Wand. |
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So. 02.09.2007
Heute wird weitergebaut... |
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...weitergegessen... |
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...und weitergelacht. |
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Fr.-So. 07.-09.09.2007
An diesem Wochenende findet das traditionelle West-Retreat zum ersten Mal in der Altmühle statt!!! (Und nicht mehr in einer Jugendherberge).
Das freut uns natürlich sehr.
Die Westler beweisen eine für Kagyüs eher untypische Qualität: Es kommen genau so viele Leute, wie angemeldet!! Und nicht doppelt so viele, wie sonst eher der Fall.
Da der eigentlich eingeplante Koch kurzfristig ausfällt, übernimmt Jürgen spontan die Küche. Ein Held! Denn er hat noch nie für so viele Leute gekocht. Er rotiert, aber alles klappt vorzüglich. Alle werden satt, Reste lecker "verwurstet" und alle sind zufrieden.
Das gesamte Wochenende von Freitag bis Sonntag ist entspannt und spaßvoll. Wirklich nette Leute, da oben im hohen Norden. |
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Eine nette Truppe. |
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Sa.-So. 15.-16.09.2007
An diesem Wochenende ist wieder etwas los: Heute kommen die Leipziger!
Ebenfalls ein Novum.
(Bewußt) dümmliche Nachfragen unsererseits nach einem sächsischen Akzent lassen sie völlig kalt. Sie können, wenn sie wollen, aber sie müssen nicht. Und dreimal dürft ihr raten...sie waren echt nett!!
Gleichzeitig mussten sie als "Versuchskaninchen" herhalten:
Alle, die sich für das "Amdener Modell" interessieren, sind eingeladen, an diesem Wochenende eine Einführung zu bekommen in die tieferen Geheimnisse der Altmühle. Das soll sie befähigen, in Zukunft die Verantwortung und Organisation ganzer Wochenenden zu übernehmen. Eine riesige Sache, denn wir Bewohner sind nicht auf lange Sicht in der Lage, jedes Wochenende "Gewehr bei Fuß" zu stehen und den Laden zu schmeißen - zusätzlich zu den regelmäßigen Aufgaben, die während der Woche anfallen: die Organisation des Buddhistischen Zentrums mit Reiselehrerplanung, Öffentlichkeitsarbeit etc., die Betreuung von Gästen und Besuchern während der Woche, Raumbelegung, Buchhaltung für Stiftungs- sowie für Zentrumsangelegenheiten, die Verwaltung des Anwesens (von Schornsteinfeger über Müllabfuhr bis hin zum Abholen von Paketen bei der Post), weiterer Ausbau der Infrastruktur (von Drucker über Haustechnik bis hin zu neuen Möbeln), Renovierungen usw.
Hier hilft das "Amdener Modell", in welchem sich einzelne Zentren oder Personen zusammenfinden und bereiterklären, ein ganzes Wochenende zu organisieren. Von A bis Z. Es ist auch geplant, dass im gedruckten Programm der Region Mittelrhein stehen wird, wer sich verantwortlich zeichnet. Die Verantwortlichen sollen dabei nicht alle anfallende Arbeit selber erledigen, sondern die Gäste einbinden. Theoretisch reichen dafür 2 Personen, aber zu mehreren macht es sicher mehr Spaß - und es ist nicht so tragisch, wenn man liegengebliebene Arbeiten vielleicht doch selber erledingen muss. (Ganz selten kann das mal passieren. Dann räumen gewöhnlich die Bewohner im Laufe der Woche auf.) |
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Hier wird schwer geschafft!
Ausarbeitung der Pläne und Checklisten für das "Amdener Modell". |
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"Limburger Modell". |
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Auf geht's zum Rundgang. Wo stehen all die wichtigen Dinge?? |
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Andrang im Büro. Hier stehen die wichtigen Ordner. |
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Nach der Führung ist wieder die Buchhaltung dran.
Marias Lieblingsbeschäftigung für den Sonntag nachmittag.
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Auch im L-Zimmer ist es weitergegangen.
Der Kamin ist nun bis unten hin abgetragen und auch der Wandschrank ist weg. |
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Wolfi hat in den letzten Wochen den kompletten "Retreatanbau" leergefegt. 3 Container voller Schutt!
An einer Stelle ist er durch den weggefaulten (oder verdunsteten?) Boden gebrochen. Gut, dass er nicht komplett durchfiel. Nicht ungefährlich! |
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Hier stand mal die gemauerte Räucherkammer. Zu schwer für die maroden Balken. |
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Der ehemalige Taubenschlag ist weg. Nur noch der Zwischenboden ist da. Wie geleckt! |
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Im grauen Halblicht des Dachbodens kriechen tief gebeugt einige Gestalten durch den Dreck.
Im Schweiße ihres Angesichtes lösen sie die vom Staub der Jahrhunderte festgebackenen Bodenplatten. Eine nach der anderen wird mit der bloßen Hand freigescharrt und angehoben. Ein prüfender Blick durch schmutzverklebte Augenlider und mit einem Seufzer wird die gebrochene Platte dem Eimer - Ausdruck absoluter Vergänglichkeit - überantwortet.
Aber ab und zu findet sich auch ein Exemplar, welches den Zahn der Zeit äußerlich unbeschadet überdauert hat. Diese werden säuberlich gestapelt. Es gibt noch Hoffnung. |
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Zum Abschied bekommen wir von den Leipzigern ein Geschenk!
Eine Spezialität - leckere Küchlein.
Für jeden Bewohner eines. Nett!!
"Leipziger Laschen" oder "Luschen" oder so...
...vielleicht könnt ihr das entziffern! |
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