Heute (immer noch Do. 21.06.2007) findet der letzte Teil der Einweihungsreihe statt.
Wir nehmen die Gelegenheit wahr, um noch ein paar hoffentlich schöne Fotos zu bekommen. |
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Jim übersetzt fleißig. |
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Eine Mandala-Schenkung. Symbolisch schenkt man den Buddhas ein ganzes Universum, damit man die Einweihung bekommen kann. Hiermit bereitet man den eigenen Geist darauf vor, offen zu sein für dieses großartige Geschenk. |
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Opfergaben und Utensilien für die Einweihung. |
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Die roten Bänder bedecken das sog. Weisheitsauge auf der Stirn. Sie symbolisieren die Schleier in unserem Geist.
Während der Einweihung werden die Bänder entfernt, als Zeichen dafür , dass nun diese Schleier beseitigt sind. |
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Ralf darf dem Mönch immer wieder zur Hand gehen. |
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Also, ich glaube, irgendwie haben die Leute schon gewusst, dass sie mit den roten Bändern etwas
...na, sagen wir...naja....
...ihr wisst schon...aussehen!! |
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Im Gegensatz zu manch anderem bleibt der Lama konzentriert bei der Sache... |
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Riesige Mengen Tsog erwarten uns. Das wird ein Festessen! |
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Nachdem wir den ganzen Tsog gegessen haben, was etwa eine halbe Stunde Völlerei bedeutete, bedanken wir uns bei Rinpoche.
Wir danken ihm im Namen aller Zentren, fühlen uns sehr geehrt, dass wir ihn hier empfangen durften und dass er uns diese besondere Einweihung hier geben konnte. Es war die erste Einweihung in der Altmühle und es ist ein riesiger Segen für die Stelle. Wir hoffen, dass sich viele Buddhas hier verwirklichen werden.
Ebenso danken wir Phuntso, dem Mönch für seine Hilfe sowie Jim, dem Übersetzer, dass er uns diese tollen Methoden zugänglich macht.
Außerdem danken wir natürlich Ramona und allen Helfern!
Wir wünschen, dass sich Rinpoche bei uns wie zu Hause gefühlt hat. Seine liebevolle Art und sein Verständnis für uns hat die Leute tief berührt.
Wir hoffen natürlich, dass er bald wiederkommt!
Und dann hält Rinpoche plötzlich etwas in der Hand. Ein Geschenk für uns!! Damit hatten wir nun gar nicht gerechnet.
Ein wunderschönes Thanka mit einer Darstellung des 16. Karmapa.
Wir sind wirklich gerührt. Zumal uns gerade eine Darstellung des 16. Karmapa noch fehlte.
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Das Thanka! |
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Er rollt es wieder ein... |
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...und übergibt es. |
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Wow! |
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Aber wir haben auch etwas für ihn. Wie wir kurzfristig erfahren haben, hat er Probleme mit dem Rücken und kann einen Nierenwärmer gut gebrauchen. Nur: Woher bekommt man um 18:30 Uhr abends, hier auf dem Land, noch einen schönen Nierenwärmer??
Uschi - welche sich in den letzten Tagen als Patentfrau für brenzlige Situationen entpuppt hat - bekommt den Auftrag, überlegt 2 Sekunden und verschwindet in einer Staubwolke.
Also brauchen wir schnell ein symbolisches Geschenk für die Danksagung auf der Bühne. Aber wo bekommt man das nur her - 2 Minuten vor dem Überreichen desselben?
Frauke - Küchenfee und stresserprobt - verschwindet ebenfalls in einer Staubwolke und kehrt gerade rechtzeitig zurück, um den eilig aus verschiedenen Quellen (Garten, Dekoration etc.) zusammengestellten Blumenstrauß auf die Bühne zu reichen.
Tolle Frauen!
Also bekommt Rinpoche doch noch sein symbolisches Geschenk mit den Worten: "So wie du unser Herz erwärmt hast, so wirst du bald von uns ein wärmendes Geschenk bekommen."
Er hat ja keine Ahnung, was ihn erwartet, aber er freut sich trotzdem! |
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Rinpoche und die Blumen. |
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Er freut sich sichtlich. |
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Und wir auch!!! |
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Beim Herausgehen segnet er noch die Sachen auf dem Segenstisch. |
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| Beim gemeinsamen Abendessen mit allen Anwesenden - so hat Rinpoche es gewünscht - können wir ihm dann den Nierenwärmer überreichen. Er freut sich und am Folgetag trägt er ihn dann auch! |
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Fr. 22.06.2007
Heute ist Abreisetag. Wir sind alle früh aufgestanden, um Sherab Gyaltsen, Phuntso, Ramona, Jim und Andrea zum Bahnhof nach Mannheim zu bringen. Sie fahren nach Hamburg, wo sich Karmapa befindet und wo die nächsten Einweihungen stattfinden werden. |
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Phuntso und Ramona. |
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Der Lama freut sich, die Helfer zum Abschied zu sehen. |
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Große Verabschiedung. |
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Da fährt er! |
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Tschühüüßß!! |
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Nachdem er gefahren ist, wird uns noch einmal bewußt, wie stark seine Ausstrahlung ist.
Im Auto dreht er seine Matramühle und fragt - als Johannes mit der Selbstverständlichkeit eines Einheimischen ein paar Kurven wie gewohnt nimmt - ob wir es eilig haben.
Haben wir, denn bei Stau ist Mannheim weit weg. Aber es gibt keinen Stau.
So müssen wir in Mannheim am Bahnhof noch etwa 20 Minuten warten.
Für die Passanten sind Rinpoche und sein Mönch Außerirdische. Als Rinpoche uns einen nach dem anderen segnet, laufen Reisende mit ihren Koffern an uns vorbei und sind so fasziniert, dass sie fast vom Bahnsteig fallen.
Dann dreht Rinpoche noch allein eine riesige Runde um den gesamten Bahnsteig, wobei er ständig die Mantramühle dreht. Wahrscheinlich macht er Wünsche. Er verschwindet dabei aus unseren Augen - so lang ist der Bahnsteig. Und wir fragen uns schon, ob er rechtzeitig wieder zurück ist.
Ist er natürlich!
Wir wünschen ihm eine gute Reise und hoffen, ihn bald wiederzusehen! |
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