Dann geht's in den Meditationsraum, für einen Austausch mit dem Lama und mit Caty - über eine Menge Dinge rund um die Altmühle. Unter anderem um die neuen Entscheidungsstrukturen beim Bau (Bauherren, Architekten), die sich seit bereits einiger Zeit herausbilden und wo sich einige fleißige und verantwortungsvolle Leute gefunden haben.
Außerdem geht es um das aktuelle Vorhaben, noch mehr Begeisterte in Mittelrhein und darüber hinaus zu erreichen, die die Altmühle als "Ihr Projekt" sehen. Das Anwesen ist ein großes Geschenk und bietet weit mehr Möglichkeite, als bisher genutzt werden. Lama Ole nannte die Altmühle einmal "Retreatzentrum für Deutschland". Das ist sie bereits - aber vieles ist noch provisorisch und vieles kann intensiviert werden. Das Potential ist riesig!
Seit Jahren läuft das "Amden-Modell", bei dem einzelne Sanghas die Verantwortung für ein ganzes Wochenende übernehmen sehr gut!
An dieser Stelle ein dickes Lob und ein großes Dankschön an die vielen fleißigen Helfer (von Freiburg bis Leipzig), die in den vergangenen 4 Jahren regelmäßig ihre Freude und Ihre Aktivität hineingeben - und das trotz der oft weiten Anfahrten - um zu kochen, zu putzen, zu organisieren, abzukassieren etc.
Das gleiche Dankeschön gilt natürlich auch für alle fleißigen Bauhelfer (Architekten, Bauherren, Elektriker und Sanitärfachmänner und alle Beteiligten) sowie natürlich das wetterfeste Gartenteam, die unermüdlichen und unsichtbaren Buchführer (Stiftung und Zentrum) und all die Ungenannten, die sich um Hausmeistertätigkeiten, Öffentlichkeitsarbeit, Bürotätigkeiten, Nachbarschafts- und Behördenkontakte kümmern, Kissen und Vorhänge genäht haben, endlose Wände angestrichen haben, Computer zusammengebaut, Konzerte organisiert, Plakate gemacht, Werkstatt organisiert, Reservierungen entgegengenommen, Holz gehackt, Telefonate beantwortet, Wäsche gewaschen und Einkäufe getätigt haben, Müll entsorgt, Bauabfälle zur Deponie gebracht, immer wieder Liegengebliebenes aufgeräumt haben, Jahresberichte für die Stiftung erstellten...... Ihr seht, die Liste selbstloser Tätigkeiten ist endlos!
...a propos:
Hier gibt es die Jahresberichte 2006/2007/2008 der Stiftung zum Herunterladen(!) - da kann man einen Eindruck gewinnen, von dem was in den letzten Jahren alles passiert ist. Aus dem Nichts heraus nach bereits einem Jahr 140 Gäste zum Mittelrheinkurs!! Mit großer Gompa, Toiletten, Verpflegung, Spülstraße, Übernachtung für viele... unglaublich!
Für diejenigen, die die Altmühle erst jetzt richtig kennenlernen: Aus dem Nichts heraus heißt: Es gab keine Tische und keine Stühle, keinen Staubsauger, kein Telefon, kein Internet, kein Geschirr, keine Töpfe, keine Computer, kein Büro, keinen Essraum, keinen Altar, keine Statue, keine Medi-Kissen, keine Regale, keinen Shop, kein gar nichts!!! Vor allem aber gab es am Anfang keine Sangha! Nur Bewohner.
Und zum ersten mittelrheinweit ausgerufenen Bauwochenende meldete sich genau eine (in Zahlen: 1) Personen an! Rudi hat dann alle Zentren antelefoniert, dann waren es schon 8 Helden.
Nun schaut
mal, was wir mit der gesammelten Kraft aus Mittelrhein und West geschafft haben! Seit 3 Jahren jeden Monat einen Reiselehrerkurs, Nyungne-Kurs, Statuenfüllen, Medizinbuddha, Mittelrheinkurs, 24h-Meditationen, Malkurs mit Norbu, Grillabende mit Nachbarn, 4 öffentliche Konzerte, Buchhaltertreffen, Mitgliederversammlungen, mehrere Mittelrhein-Visionstreffen, Retreats der gesamten Region West, sehr viele Sangha-Retreats von Amden bis Dresden... Ganz abgesehen von den Renovierungen und Ausbau, Bereitstellen der Infrastrukturen (von Heizung bis Spülstraße), Trockenlegung des Kellers unter der Scheune sowie Drainage unter Mühlgraben.
Und sogar eine dreitägige Einweihung mit Sherab Gyaltsen und - am tollsten- der Besuch Karmapas haben stattgefunden!
Jetzt freuen sich alle, wenn noch mehr Begeisterte die Altmühle als "ihr Projekt" sehen. Die "Neue Welle" trägt bereits Früchte! Mehr dazu in Kürze. |