Außenansicht im Winter
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Fr.-So. 05.-07.03.09

Die Sangha Heidelberg ist an diesem Wochenende vor Ort und stellt die Altmühle auf den Kopf! Sie haben sich die Verschönerung des Aufganges zum Meditationsraum vorgenommen. Bislang herrschte hier Baustellen-Flair, jetzt macht es richtig Spaß, die Treppe hinaufzulaufen.
Gleichzeitig können sie hier weitere Erfahrungen sammeln (sie sind ja bei weitem nicht das erste Mal hier!), denn wie man so hört, sind sie drauf und dran ein eigenes, renovierungsbedürftiges Objekt zu erstehen ;-)

Aber das ist nicht die einzige Baustelle: Wie immer wird an vielen Orten geschafft. Das zukünftige Bad im Retreatanbau wird von der Trennwand sowie den alten Installationen befreit, die im Laufe der Zeit ein wenig in Unordnung geratene Werkstatt wird unter der Leitung von Thilo auf Vordermann gebracht und im Büro - wie so üblich - sitzen die Buchhalter, die die Sonne leider nur selten zu Gesicht bekommen.
Wobei...naja, dieses Jahr wartet man schon lange auf die Sonne. Jetzt schneit es erst mal wieder. Zum x-ten Mal.
   
Im Treppenhaus herrscht Dschungelatmösphäre - so feucht ist es hier.
Fachmännische Einweisung.
   
Sogar einen Chirurgen haben die Heidelberger aufgebracht!
Mit sicherer Hand führt er das Skalpell und entfernt das kranke Gewebe.
(Hier wohl eine Tür...)
 
Wenn's draußen schon schneien muss, dann wenigstens himmelblaue Grundierung!
Der lose Putz muss dran glauben.
   
Ihn kann man an der schwarzen Hose ja noch erkennen...
...aber der Ganzkörper-Tarnanzug bedeutet zwar persönliche Freiheit (man wird von den anderen nicht so schnell gefunden), aber der ein oder andere getarnte Arbeiter wurde von den Kollegen einfach überstrichen und erst nach Tagen an der Wand festgeklebt wiedergefunden.
   
Die Skizzen des Malers Markus Lüpertz, der hier in den 60er Jahren u.a. ein ziemlich berühmtes Bild gemalt hat, haben wir mit schönen, neuen Rahmen aus Eiche versehen.
Die Rahmen werden Glasscheiben tragen - allerdings erst, wenn nicht mehr gestrichen und verputzt werden muss.
Bis dahin sieht man leider nur die schützende Folie.
Im Retreatanbau machen starke Frauen die Mauer platt.
Nicht verbal sondern ganz handfest ;-)
   
Sabine ist kaum zu fotografieren - so schnell arbeitet sie!
   
Es schneit mal wieder.
   
Der Phurba strotzt dem Wetter.
 
Buchhaltung, Buchhaltung...
Buchhaltung, Buchhaltung den ganzen Tag.
   
Und in der Scheune - die nach dem Wunsch des Lamas der zukünftige Meditationsraum werden soll - passiert Spannendes.
Endlich bekommen wir den Durchblick!
   
Eine ungewohnte Perspektive bieten die Löcher, die durch die Kernbohrungen entstehen.
Die Wände der Scheune sind feucht und nun soll mit Hilfe der Bohrungen das Mauermaterial auf seinen Zustand hin untersucht werden.
   
Das ist mal 'ne richtig geile Bohrmaschine!
   
Schließlich kommt die Sonne doch noch hervor!
 
Seltsames Sägeblatt, nicht wahr?
Die Ordnungshüter.
In der Werkstatt steigt die Party!
   
Und noch was tolles:
Rudi und Ellen haben uns für die Meditationsgruppe Worms einen tollen Buddha Shakyamuni ausgesucht und mitgebracht!
Vielen Dank!
 
Und auch das kann nur ein gutes Zeichen sein:
Auf dem Treppenabsatz vor dem Haus sitzen plötzlich zwei wunderschöne Schmetterlinge!
Wir bringen sie vorsichtig an eine sichere Stelle, wo sie den Rest des Winters ungestört verbringen können.
 
Am Sonntag nachmittag findet die 3-wöchentliche Mandalasitzung statt.
Hier sprechen sich die verschiedenen Teams ab und gemeinsame Entscheidungen werden gefällt.
Die Sitzung steht jedem Interessierten offen! Also kommt!
   
Bekakel.
Hmmm, zwischendurch gibt's was Leckeres.
   

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